Montag, 19. Juni 2017

Unser Wochenende in Bildern 17.-18. Juni


Am Wochenende gab es was zum Feiern: der kleine Bruder wurde zwei Jahre alt <3

Am Samstag war es hier anfangs grau und windig, so gar nicht sommerlich. Aber das machte nichts, wir waren beschäftigt mit den Geburtstagsvorbereitungen: Essen herrichten und Kuchen backen. Mal halfen die Kinder der Große mit, mal stand ich alleine in der Küche und die Kinder spielten mit Papa.


Am Nachmittag war dann das Gröbste geschafft und so verbrachten wir den Rest es Tages im Garten und aßen noch die letzten Zuckerschoten und Erdbeeren vom Beet. Das Wetter hatte bis dahin auch - zumindest kurzzeitig - aufgeklart, perfektes Timing!


Am Sonntag war dann der große Tag gekommen: der kleine Mann wurde zwei Jahre alt! So schnell ist die Zeit vergangen, war er nicht gestern noch in meinem Bauch?  Und doch kommt es mir so vor, dass er schon immer bei uns ist. Ich glaube diesen Zwiespalt kennen alle Mamas, oder? Letztens unterhielt ich mich mit dem Großen und er konnte sich schon gar nicht mehr erinnern, wie es ohne seinen Bruder gewesen ist. Verrückt das alles!


Der Tag stand unter dem Motto "afrikanische Tiere", also Löwe, Zebra, Affen und co. Ich persönlich mag das ja mit einem Motto, an dem ich mich orientieren kann - Geschmaksache halt. Passend dazu bekam der kleine Mann ein paar Ostheimer-Figuren geschenkt und ein Buch über die Tiere Afrikas. Das Highlight der Geschenke war aber die Holzeisenbahn vom großen Bruder, die wir wieder aus dem Keller geholt hatten.


Wir hatten ein paar Freunde und Familie zum Brunch eingeladen. Das Wetter hat zum Glück mitgespielt und so verbrachten wir ein paar schöne und entspannte Stunden im Garten bei Sonnenschein. Essen gab es reichlich und so machten sich alle pappsatt am frühen Nachmittag wieder auf den Heimweg. Wir räumten noch die Reste weg und ließen den Tag auf der Terasse ausklingen. Wunderbar!


Ich hoffe ihr hattet auch alle ein paar schöne Tage!?

Mehr Wochenende in Bildern gibts bei geborgen wachsen!

Mittwoch, 14. Juni 2017

Gartenarbeit (mit Kindern) im Juni



Der Juni ist ein wunderbarer Monat! Alles blüht so schön und die Sonne scheint oft. Mittlerweile sind (fast) alle wärmeliebenden Pflanzen im Beet und man kann ihnen beim Wachsen zusehen. Herrlich! Wir sind momentan nahezu täglich im Garten und klar - meine beiden Kinder helfen nur zu gerne bei den Gartenarbeiten.


Gießen, mehr gießen und nochmal gießen
... naja, eigentlich bräuchten die Pflanzen gar nicht so viel Wasser. Ich bin überzeugt davon, dass die Pflanzen tiefere und bessere Wurzeln ausbilden, wenn man sie nicht ständig gießt. Meine Kinder sehen das allerdings anders und finden nichts toller als gießen und matschen. Bei machen Pflanzen lasse ich sie einfach machen und freue mich an ihrer Begeisterung!


Unkraut zupfen - lieber alleine?
Natürlich wollen die Kinder bei allem helfen, auch bei weniger "einfachen" Sachen. Das Unkraut wuchert in den Beeten und man kommt fast gar nicht hinterher mit dem zupfen. Tatsächlich mache ich das gerne ganz alleine, aber machmal ist Unterstützung und gemeinsames Schaffen auch schön. Der Kleine kann dabei leider noch nicht helfen, er reißt einfach warlos jedes Pflänzchen raus. Der Große mit seinen fast fünf Jahren ist da anders. Er findet das interessant und kann (einfache) Unterschiede an den Pflanzen schon erkennen. Letztens haben wir das Unkraut (grün, meist Quecke) zwischen der roten Beete (rote Stile, gemusterte Blätter) gejätet und das hat wunder geklappt.


kleine Erntehelfer und Kindheitserinnerungen
Das Ernten ist natürlich irgendwie das Beste am Gärtnern - das finden auch die Kinder! Der Große hilft mir fleißig beim Ernten der Zuckerschoten, das klappt super. Momentan stehen aber vor allem die Erdbeeren ganz hoch im Kurs, die sind aber auch wunderbar süß. Johannisbeeren sind ähnlich beliebt. Beides kann man wunderbar nebenbei im Garten naschen, das haben beide natürlich schnell rausgehabt. Seitdem schaffe ich es selten welche in unsere Küche zu bringen, sie sind vorher schon alle in den Bäuchen verschwunden. So schöne Kindheitserinnerungen habe ich auch und ich hoffe sehr, dass sich meine Kinder später ebenfalls daran erinnern <3

 
Bei was helfen eure Kinder momentan so im Garten?

Weils so schön passt, verlinke ich den Beitrag zu Caro, die jeden Freitag grüne Dinge sammelt.

Samstag, 10. Juni 2017

3 Möglichkeiten Kinderjeans zu reparieren


Meine beiden Jungs haben einen Verschleiß an Jeans, das ist unglaublich. Kaum haben sie eine "neue" (wir kaufen nahezu nur gebraucht, aber gut erhalten), sind auch schon Löcher drin! Und das schaffen sie genauso schnell bei neu gekauften Jeans aus dem Laden, egal ob teuer oder eher günstig. Mein Stapel mit Jeans zum Flicken ist dementsprechend immer hoch.


Möglichst kostenlos!
Wie ich die Hosen meiner Kinder repariere bzw. weiterverwende möchte ich euch heute zeigen. Ich verwende nämlich ganz selten gekaufte Flicken, die sind mir ehrlich gesagt zu teuer. Da ich auf dem Flohmarkt selten mehr als 1-2 Euro pro Hose zahle, bin ich nicht bereit für zwei Flicken doppelt so viel auszugeben (wobei Flicken kaufen natürlich trotzdem besser ist als eine neue Hose kaufen!). Selbst machen ist also wie so oft die kostengünstigste Lösung!


Möglichkeit 1: Flicken selbst herstellen
Flicken kann man aus alten Jeans ganz einfach selbst machen! Ich verwende dafür meist Reste an Stoff, die beim Kürzen von anderen Hosen anfallen oder aus einer total zerschlissenen Hose von mir. Ideal ist es, wenn der Jeans-Stoff eher fest ist (da gibt es deutliche Qualitätsunterschiede). Dann schneide ich mir passende Flicken aus, meist rund oder oval.


Ich bügele auf die Rückseite noch zur Stabilisierung und zum besseren Fixieren an den kaputten Knien ein dünnes Vlies (beidseitig mit Klebefläche) auf, dass kann man notfalls aber auch weglassen. Beim Aufnähen des Flicken auf die kaputte Hose verwende ich den Zickzack-Stich der Nähmaschine.

Da meine Jungs noch eher klein sind, muss ich die Hosenbeine leider auftrennen, da ich sonst nicht mit der Nähmaschine an die Nahtstellen komme. Dazu lasse ich die Naht unten am Saum und oben am Bund zu und trenne sie nur auf Höhe des Knies auf. So geht das erneute zusammennähen nach dem Flicken ganz einfach!

Möglichkeit 2: aus lang wird kurz
Eine weitere Variante ist das kürzen der Hose, also aus einer langen eine kurze Hose zu machen. Bei Jeans geht das theoretisch ganz einfach, man schneidet den Stoff einfach ab. Dann hat man den Fransen-Look, aber das hält.


Ich persönlich mag es allerdings etwas ordentlicher, so dass ich den Saum einfach doppelt einschlage, mit Stecknadeln fixiere und dann mit der Nähmaschine zusammennähe. Das praktische daran ist, dass kurze Hosen (bei uns) oft auch noch eine Nummer kleiner passen. Also der Große trägt jetzt 110, aber ich habe alle kaputten Hosen in 104 umgenäht, die passen genauso gut!



Möglichkeit 3: wenn gar nichts mehr hilft...
Immer wieder gibt es hier auch Hosen, die sind einfach wirklich am Ende und ein reparieren macht nur noch sehr wenig Sinn bzw. ist mir dann doch zu aufwendig. Trotzdem werfe ich sie nicht weg, sondern verwende den Stoff weiter als Flicken wie oben beschrieben oder für schöne Upcycling-Projekte. Das Patchwork-Jeans-Kissen wird zum Beispiel hier nach wie vor heiß und innig geliebt. Ich glaube, davon werde ich bald ein zweites Nähen!


Den Beitrag verlinke ich zu EiNab und auch zur Linkparty fix it - reparieren ist nachhaltig!

Wie repariert ihr euere (Kinder-) Jeans?

Mittwoch, 31. Mai 2017

Resteküche: Radieschenblätter-Suppe


Ich mag keine Reste beim Kochen übrig haben, die ich in den (Bio-) Müll werfen muss.

Das mochte ich noch nie und das hat sich auch nicht geändert. Momentan beschenkt uns unser Garten mit vielen Radieschen, die wir hier meist einfach so knabbern oder im Salat essen, wunderbar. Aber es stört mich sehr, dass ich die Blätter weg werfen muss, obwohl sie ja auch essbar sind. Manche essen sie im Salat, das mag ich aber leider von der Konsistenz her nicht so. Jetzt habe ich aber die perfekte Verwendung für mich gefunden: Radieschenblätter-Suppe!

Was brauchst du dazu?
Diese Suppe ist schnell zu kochen und man kann wunderbar alles mögliche verwenden, das man noch da hat und eh weg müsste. Die Hauptzutaten sind neben den Blättern der Radieschen die Kartoffeln und etwas Gemüsebrühe. Letzteres kann man natürlich einfach als (selbstgemachtes) Pulver nehmen, oder man kocht sich eine wunderbare Brühe aus den (Schäl-)Resten von Suppengemüse.

Jetzt kommt noch alles dazu, was weg muss: Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Pastinaken, Lauch oder Sellerie. Oder eben irgendwas anderes aus deinem Kühlschrank. Bei mir schmeckt die Suppe jedes mal anders und das finde ich klasse!

So gehts
Jetzt das ganze Gemüse kleinschnibbeln, eventuell kurz andünsten und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Das ganze koche ich so ca. 20 Minuten, je nach dem wie klein ich das Gemüse geschnitten habe ;-) Jetzt noch pürieren und fertig ist die Suppe!


Topping
Zur Deko und auch einfach weils lecker ist, streue ich meist noch kleine Radieschen-Stücke über die Suppe. Außerdem hatte ich letztens selbstgemachtes Pesto aus Bärlauch und Brennessel übrig, das habe ich dazu gegeben. Einfach köstlich!

Habt ihr die Suppe auch schonmal probiert oder noch andere Tipps zur Verwendung von Radieschenblättern?

Weil es so wunderbar passt, verlinke ich das Rezept zu Maria von widerstandistzweckmäßig und ihrer Linkparty "Resteküche". Schaut mal vorbei, da gibt es so viele tolle Rezepte!

Montag, 29. Mai 2017

Unser Wochenende in Bildern 27.-28.Mai


Unser Wochenende war sehr entspannt, wunderbar sonnig und voll von Erinnerungen <3

Am Samstag waren wir gefühlt den ganzen Tag draußen. Das Wetter war das ganze Wochenende über so sonnig und warm, das man direkt im Hochsommer Modus war. Morgen machten wir mit meiner Schwester noch einen kleinen Spaziergang um die ersten Holunderblüten für dieses Jahr zu sammeln. Unser Vorrat an Sirup ist schon länger alle und wir warten schon sehnsüchtig auf neuen.


Anschließend im Garten bauten wir unser Lager unter dem Apfelbaum auf, denn selbst auf der überdachten Terasse war es einfach zu warm. Ich liebe unseren großen Apfelbaum einfach so, dort konnte man es wunderbar aushalten und den Tag genießen.


Die Kinder spielten mal im Sandkasten, mal wurde gerutscht, dann wieder gematscht oder einfach geplantscht. Das Highlight war die vom Liebesten gekaufte Wasserrutsche. Ich war ja nur so mittel begeistert, die Kinder fanden es großartig. So verging der Tag viel zu schnell, die Kinder waren nicht sehr begeistert, als es Zeit war zum Ins-Bett-gehen. Aber mit dem Ausblick, dass es morgen genauso schön werden würde, ließen sie sich doch ins Bett bringen...


Der Sonntag verlief ähnlich ereignislos, aber ich finde das hat durchaus seinen Reiz. Wir waren wieder fast die ganze Zeit draußen und freuten uns einfach über die gemeinsame Zeit und die Kinder auch über das Wetter. Für mich ist das ja eindeutig zu warm, aber ich will nicht meckern Es wurde wieder ausgiebig geplantscht, gematscht und gespielt.


Nachmittags gab es dann noch Kuchen, denn dieser Sonntag war unser erster Hochzeitstag <3 Verrückt, dass das alles schon wieder ein Jahr her ist. Damals war ähnlich traumhaftes Wetter wie jetzt. Wir schwelgten noch ein wenig in Erinnerungen, während hier ein kleines Unwetter aufzog, dass uns aber zum Glück verschonte!


Ich hoffe, euer Wochenende war genauso schön und entspannt?

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Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Garten im Mai

Lange ist es her, dass ich euch meinen Garten gezeigt habe, aber das möchte ich wieder ändern :-)


Die letzten Tage bzw. Wochen war im Garten viel zu tun, aber nun ist die Haupt-Pflanzzeit rum. (Fast) alle vorgezogenen Pflanzen sind gesetzt: Tomaten, Gurken, Kürbis, Zucchinis, Mais, Kohl, Physalis und vieles mehr. Es wurden diverse Bohnen ausgesät, genauso wie Rote Bete, Karotten und Radieschen. Und natürlich gibt es auch Salate, Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter, einige Blumen und nicht zu vergessen: Kartoffeln.

Erdbeeren mit Knoblauch im Vordergrund, dahinter Kartoffeln, Erbsen und Tomaten

Erste (kleine) Ernten
Die ersten kleineren Ernten sind auch schon eingefahren. Der Spinat ist mittlerweile schon komplett aufgegessen und auch Radieschen und Salat gibt es jetzt immer mehr. So langsam werden auch die ersten Zuckerschoten reif, ein paar sind schon in meinem Mund gelandet, lecker! Außerdem kann man an manchen Erdbeeren schon gaanz leicht einen Rotschimmer erkennen, die Vorfreude wächst!

Das Hochbeet: Zwiebeln, Salat, Kohlrabi und vieles mehr

Mein neues Hochbeet
Wie ihr sehen könnt, ist unser Hochbeet fertig und auch schon voll bepflanzt. Ich liebe es so! Das möchte ich euch bald nochmal etwas genauer vorstellen. Momentan wächst dort neben ganz viel Salat, Radieschen und Kohlrabi auch noch Sellerie, den habe ich das erste Mal in meinem Garten und ich bin gespannt!

Und dazwischen immer wieder Blumen für die kleinen Helfer


Die Planung
Bei der Planung meines Gartens in diesem Jahr habe ich ganz viele Elemente der Mischkultur miteinfließen lassen, ebenso versuche ich die Abfolge von Stark- ,Mittel- und Schwachzehrer zu berücksichtigen (idealerweise natürlich mit zusätzlicher Gründüngung dazwischen). Ich bin sehr gespannt, wie sich das alles entwickelt. Mein Gemüsegarten ist ja nicht allzu groß, aber ich werde versuchen ihn optimal auf ökologische Weise zu nutzen.

Achja, ich freue mich so auf diese Gartensaison :-) Eigentlich sind wir ja schon mittendrin!

Mittwoch, 12. Oktober 2016

12 von 12 im Oktober

Ich möchte euch an meinem Alltag ein wenig teilhaben lassen und deshalb gibt es hier ab und an 12 Bilder meines Tages, immer aufgenommen am 12. des Monats. Mehr findet ihr wie immer bei Caro.

Heute war ein arbeitsreicher Garten-Tag mit ganz viel Vorfreude auf die kommende Gartensaison. Viel Spaß euch <3

Achja, falls ihr euch fragt, warum es grade etwas ruhiger hier ist... wir sind momentan fast jede freie Minute im Garten. Wir bauen uns ein Hochbeet und das ist doch zeitintensiver als gedacht. Nunja, dafür wächst dir Vorfreude umso mehr :-)

Unser Morgen startet gleich nach dem Frühstück mit Chaos. Der Kleine liebt die Puzzels des Großen...


Das bisschen Haushalt


Die Nacht war mal wieder sehr unruhig, der Kleine ist erkältet, deshalb schläft er recht früh wieder ein


Die Zeit wird genutzt - ab nach draußen!
Zuerst habe ich noch ein bisschen Knoblauch zwischen die Erdbeeren gesetzt


Und dann gehts weiter mit der Hochbeet-Baustelle. So weit sind wir also gestern gekommen. Leider habe ich kein Vorher-Foto. Das wäre interessant, denn dort war ein wildes Holzlager vom Mann. Allein das abzutragen hat uns mehr als einen Tag gekostet...


Und ja, das Hochbeet wird groß. Jetzt so den Umfang zu sehen, lässt es für mich noch größer wirken als in der Theorie. Ich bin schon so gespannt auf das Endergebnis <3
Als nächstes muss fertig ausgeschachtet werden, dann verdichtet. Und dann gehts auch schon los mit dem Schotter, der einmal queer durch den Garten transportiert werden muss. Schotter schippen ist so sch....


Mittagspause :-) Ein Teil der Topinambur-Ernte von gestern <3


daraus gabs heute als Vorspeise Topi-Apfel-Salat. Nicht so fotogen, aber Lecker!


Der Große ist vom Kindergarten wieder da - nach einer kurzen Stärkung gehts wieder in den Garten. Schuhe-anzieh-Chaos


Die Kinder lieben es, eine Baustelle im Garten zu haben, denn dann gibt es auch immer Schubkarren-Fahrten <3


Heute wars hier ziemlich kühl, also erstmal den Kamin angemacht.


Abendbrot gabs beim Sonnenuntergang. Jetzt sind die Kinder im Bett und ich lasse meinen Abend auf der Couch ausklingen.


Bis bald mal wieder :-)