Mittwoch, 24. Dezember 2014

Besinnliche Festtage und Dezemberrückblick

Erst einmal wünsche ich euch allen Frohe Weihnachten und ein paar ruhige Tage mit eurer Familie!


Wir genießen hier grade sehr die Zeit zu dritt, aber auch mit unserer restlichen (recht großen) Familie. Wir essen viel zu viel, bestaunen schöne Lichter und ein paar kleinere Geschenke gibt es auch. Der kleine Mann ist jetzt stolzer Besitzer einer Kugelbahn und hat sie schon ins Herz geschlossen.


Der Dezember war bis jetzt auch recht ruhig, wir haben viel Familienzeit genossen, und trotzdem war viel los. Wir haben Erkältungen zusammen ausgestanden. Einen Weihnachtsbaum aufgebaut und schon gleich eine Weihnachtskugel eingebüßt. Scherben bringen Glück. Zwei Weihnachtsmärkte besucht und trotzdem damit nicht so richtig warmgeworden. Zu viele Menschen. Einen Kindergeburtstag einer Freundin gefeiert und auch sonst viele Freunde besucht. Viel Zeit zum Bloggen blieb da nicht, die Ideen sind aber durchaus da. Ich will euch vor allem unbedingt noch von der Weihnachtsgeschenkeproduktion erzählen, es gab nämlich selbst gesiedete Seife für alle Omas und Opas und sonstige Familie. Aber das muss warten bis ins neue Jahr...


Jetzt genießen wir erstmal ein paar ruhige Tage... bis bald!

Sonntag, 30. November 2014

Sonntagsfreuden: weihnachtliche Stimmung

Maria sammelt wie jeden Sonntag die Freuden der letzten Woche. Diesmal bin ich auch wieder mit dabei und werfe einen Blick zurück auf die Woche...


So langsam kommt hier auch weihnachtliche Stimmung auf. Seit Ende der Woche ist die Wohnung ein wenig geschmückt - aber eher dezent. Aufdringlich mag ich nicht so und ich verwende auch jedes Jahr eigentlich wieder das gleiche vom Vorjahr. Stetigkeit.


Die ersten Plätzchen haben wir auch gestern schon gebacken, der kleine Mann hat mich tatkräftig unterstützt. Schwarz-weiß-Gebäck eignet sich da wirklich gut. Er hat mir nicht nur geholfen den Teig anzurühren, auch das Schneiden der Plätzchen fand er höchst interessant. Und ganz lecker sind sie auch geworden - allerdings fehlt ein wenig Zucker - und das, obwohl ich es ga nicht so süß mag. Naja, der Advent ist ja noch lange, da haben wir noch viele Chancen auf bessere Plätzchen.



Und der Adventskalender hängt auch schon. Die Säckchen hat meine Mutter für mich genäht, als ich ungefähr im Alter des kleinen Manns war. Sie sind schon etwas betagt, aber man kann sie noch gut verwenden. Gefüllt habe ich das ganze mit Ostheimer-Figuren, kleinen Büchlein (vom Flohmarkt) und solchen Frucht-Quetschies. Ich denke doch sehr, dass sich der kleine Mann sehr freuen wird.


Ich wünsche euch alles einen schönen ersten Advent!

Samstag, 22. November 2014

Sonntagsfreuen: Selbstversorgung im ganz kleinen

Maria sammelt wie jeden Sonntag die Freuden der letzten Woche. Diesmal bin ich auch wieder mit dabei und werfe einen Blick zurück auf die Woche...


Diese Woche war es wieder soweit, mein Lippenpflegestift-Vorrat war alle. Aber schon seit rund fünf Jahren (!!!) - Schreck lass nach - mache ich diese selbst. Das ist so unglaublich einfach. Und günstig. Und so viel besser als gekaufter.

Und wie macht man Lippenbalsam?
Wie es genau geht, hat Frau Liebe mal aufgeschrieben, da halte ich mich im Groben dran. Mittlerweile lasse ich das Vitamin E weg und mache lieber ganz kleine Prortionen, die sind dann aufgebraucht, bevor sie schlecht werden (halten aber meiner Erfahrung nach schon mindestens ein Jahr). Und meinst auch ohne Honig, da finde ich keinen Unterschied am Ende. Somit beschränken sich die Zutaten auf Bienenwachs, Olivenöl und ein paar wenige Tropfen ätherisches Lavendelöl. Das Lavendelöl dosiere ich nur sehr gering, das Lippenbasam riecht nicht danach, aber es überdeckt den Bienenwachsgeruch, den ich manchmal doch etwas stark finde.


Bienenwachs schmelzen, Öl dazu, rühren und fertig. So schnell kann es gehen und mein Vorrat bis ungefähr nächsten Frühling ist gesichert.


Aufbewahrung des fertigen Lippenbasam
Übrigens habe ich am Anfang auch so Döschen verwendet wie bei Frau Liebe gesehen, aber ich finde sie doch mit der Zeit unpraktisch. Schmierige Finger und so. Mittlerweile habe ich wiederverwendbare  Pflegestifte-Rohlinge, die ich mal ertauscht habe. Momentan bin ich aber am Überlegen, ob ich nicht andere "Behältnisse" nehmen sollte, weil warmes Öl-Wachs in Plastik füllen - das bereitet mir mittlerweile doch Unbehagen. Aber wo liegt die Alternative? Kleine Mini-Gläschen?


Habt ihr auch Erfahrung im Lippenbalsam selbst machen? Wenn ja, nutzt ihr zur Aufbewahrung eine plastikfreie Alternative?

Donnerstag, 20. November 2014

Erneuerung und Abschied

Als ich vor über acht Jahren angefangen habe zu studieren, da habe ich mir einen Laptop gekauft. Mein erster eigener Computer, davor gab es bei meinen Eltern "nur" eine Gemeinschafts-PC. Ein bisschen stolz war ich damals schon, so etwas Tolles nur für mich. Und ich mochte ihn sehr gerne. Das gesamte Studium über lief er im Dauerbetrieb und auch danach... und jetzt so langsam gibt er den Geist auf. Im September ist er acht Jahre alt geworden und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Er ist unerträglich langsam und der Bildschirm hat immer wieder Aussetzter. Mal ist er weiß, mal hat er weiße Streifen, mal schwankt das Bild an sich. Immer wenn ich ihn anschalte halte ich die Luft an, dass er auch wirklich noch angeht. Man hat mir gesagt, da kann man nicht mehr wirklich was machen, oder zumindest nichts, was im Verhältnis steht. Schnief.

Und heute nun habe ich den Schritt gewagt... ein neuer Laptop ist hier eingezogen. Alles ist neu, alles ungewohnt. Ich mag das nicht, ich hätte lieber meinen Alten behalten. Aber ganz ohne ist auch wirklich blöd, zumal der Laptop momentan meine einzige Verbindung ins Internet ist. Aber auch das wird sich vielleicht (oder eher ziemlich sicher) bald ändern. So viel Neues. So richtige Freude ist noch nicht da, aber ich hoffe das wird.

Jetzt heißt es erstmal Tschüss, mein alter Wegbegleiter...

Montag, 10. November 2014

Sonntagsausflug zum Schloss

 
Momentan liebt der kleine Mann das Laufrad fahren. So ganz hat er es zwar noch nicht raus, aber es klappt schon sehr gut. Da wir die Strecken um unser Haus alle schon in- und auswendig kennen, haben wir uns gestern spontan entschlossen, einen kleinen Ausflug zu machen. Nicht weit, aber man sieht mal was anderes. Ein schönes Schloss hier ganz in der Nähe war das Ziel.


Während der kleine Mann superglücklich Laufrad gefahren ist, haben wir Erwachsenen die vereinzelten Herbstsonnenstrahlen genossen. Das leutende Laub an den Bäumen, das Rascheln des Laubs beim Laufen und die Farben... Schön wars.

Mittwoch, 5. November 2014

Bücher angucken - mit Waldtieren


Der kleine Mann liebt es Bücher anzugucken. Immer und immer wieder die gleichen Bücher. Viele kann er (und ich auch) schon auswendig mitsprechen, aber das stört ihn überhaupt nicht. Manchmal erzählt er mir auch einfach zwischdrin die Geschichten von seinen Büchern, das ist zu süß. Bücher die Klappen haben stehen hier ganz oben auf der Leseliste. Und Wimmelbücher. Wimmelbücher sind aber auch super, immerwieder entdeckt man etwas neues. Langeweile kommt da selten auf.

Zuordnen
Einfach nur Bücher angucken ist dem kleinen Mann aber manchmal doch einfach zu langweilig. Besonders manche Bücher, die eignen sich einfach für mehr: Zum Zuordnen der geliebten Holztiere. Mittlerweile kann der kleine Mann das schon in windeseile, aber er macht es trotzdem noch gerne. Wo ist die Eule im Buch? Und wo ist die Holzfigur? Wo der Fuchs? Immer wenn wir dieses Buch hervorholen, dann holt er auch den Korb mit den Tieren. Das gehört einfach zusammen.


Abwechlung
Momentan haben wir vor allem Waldtiere, aber im Schrank warten noch ein paar weitere Tiere, damit das auch mit anderen Büchern gut funktioniert. So Kleinigkeiten sammle ich immer das Jahr über für die passende Gelgenheit und dieses Jahr werden sicher einige davon den Weg in den Adventskalender finden.


Was mögen eure Kleinen denn so für Bücher? Und zweckentfremdet ihr sich auch für solche Spiele?

Sonntag, 2. November 2014

Sonntagsfreuden: erste Weihnachtsvorbereitungen

Maria sammelt wie jeden Sonntag die Freuden der letzten Woche. Diesmal bin ich auch wieder mit dabei und werfe einen Blick zurück auf die Woche...

Diese Woche war hier sooo viel Nebel, richtige Novemberstimmung. Und wenn der November mal da ist, dann ist der Dezember nicht weit. Und damit Weihnachten. Deshalb haben der kleine Mann und ich  schon mal ganz früh mit ein paar Weihnachtsgeschenken für die Omas angefangen. Zusammen mit einer Freundin und ihrem kleinen Mann, so machts gleich doppelt Spaß!

Montag, 27. Oktober 2014

Regenbogenwetter



Momentan genießen wir hier das Wetter. Perfektes Regenbogenwetter. Sonne und Regen gleichzeitig, im Wechsel, und das immer wieder. Das ergibt einen Regenbogen. Der kleine Mann ist davon sehr fasziniert... das ist aber auch wirklich sooo schön <3


Samstag, 25. Oktober 2014

Familienauszeit

Hier war es wieder etwas ruhiger, wir waren unterwegs. Neben den gefühlten eintausend Pfützen, die der kleine Mann erkundet hat, haben wir ganz viel Familie besucht und wir waren auf einem Ziegenhof. Mit viel leckerem Ziegenkäse, so lecker. Ein paar wunderbare Tage Auszeit genießen.


Samstag, 18. Oktober 2014

Sonntagsfreuden: Glückskind

Maria sammelt wie jeden Sonntag die Freuden der letzten Woche. Diesmal bin ich auch wieder mit dabei und werfe einen Blick zurück auf die Woche...


Gleich bei zwei Verlosungen hatte ich in der letzten Zeit das Glück zu gewinnen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Von Subs habe ich das Halstuch bekommen und eine wunderbare Postkarte lag auch mit dabei. So eine wollte ich schon lange haben, deshalb hängt sie jetzt bei uns im Flur, schön gerahmt. Bei Zora habe ich einen Taschengarten gewonnen, wunderbare Blumensamen zum Pflanzen fürs nächste Jahr. Vielen Dank euch zwei, ihr habt mir die letzte Woche(n) sehr versüßt <3



Donnerstag, 16. Oktober 2014

Kapuzinerkresse


Ich liebe Kapuzinerkresse! Zum einen ist sie total schön anzusehen, zum andern schmeckt sie klasse. In meinem Garten wächst an unterschiedlichen Stellen die Kresse, sie bringt immer einen Farbtupfer und man kann so im Vorbeigehen mal eine Blüte naschen... Eine wunderbare Bereicherung!


LäuseEin Teil meiner Kapuzinerkresse-Pflanzen hat - wie eigentlich jedes Jahr - Läuse. Bis jetzt fand ich das hauptsächlich ärgerlich und nervig und habe das nicht weiter beachtet. Der kleine Mann findet das aber sehr interessant, lauter schwarze Punkte. Und so haben wir zusammen mal noch etwas genauer geguckt und nicht nur Läuse, sondern auch Ameisen beobachtet.


Saatgut sammeln
Worüber ich mich aber auch immer wieder freue, sind die Samen. Wenn man einmal Kapuzinerkresse im Garten hat, braucht man nie wieder Samen kaufen, das ist super praktisch. Entweder man lässt die Samen einfach abfallen und im neuen Jahr wächst dann an der gleichen Stelle wieder eine Pflanze oder man sammelt es eben ein. Reif sind die Samen, wenn sie ganz leicht abzumachen gehen. Ich trockne immer einige Samen, so kann ich sie im nächsten Jahr an andere Orte pflanzen oder auch an Freunde weitergeben.


Momentan genießen wir hier die schönen Herbst-Sonnenstrahlen und ich habe sie versucht mal passenderweise an der Kapuzinerkresse die Sonne einzufangen. Schöne Glitzer-Momente hier.


Mögt ihr Kapuzinerkresse auch so gerne? Ich habe schon häufiger gelesen, dass man neben den Blättern und Blüten auch die Samen als Kapern-Ersatz essen kann... Habt ihr das schonmal probiert?

Montag, 13. Oktober 2014

Hammer und Nagel


Der kleine Mann liebt Werkzeug. Immer wenn sein Papa (oder auch der Opa) einen Hammer, eine Akkuschrauber oder was auch immer benutzt, ist der kleine Mann nicht weit. Er staunt, erzählt und will natürlich auch was "selba machn". Schon seit längerm nimmt er sich immer, wenn wir in den Garten gehen, einen Gummihammer aus der Werkstatt und "repaiert" alles. Die Schaukel, das Tomatenhaus, den Zaun. Dabei ist der Hammer durchaus nicht nur ein Hammer, gerne wird er kurzerhand zum "Akkuu-Srauba" umfunktioniert. Was so ein Hammer alles kann, sie würden staunen.


Ich frage mich, warum wir nicht schon früher auf die Idee gekommen sind... Der kleine Mann darf nämlich jetzt auch noch besser "helfen": In ein Resttück Holz haben wir einige unterschiedlich große Nägel halb reingeschlagen und jetzt darf er weitermachen. Es empfiehlt sich übrigens auf die Länge der Nägel zu achten, denn das Spiel animiert durchaus auch  Erwachsene zum Hämmern, wenn der kleine Mann grade mal keine Lust mehr hat... und schwubs, haut ein Nagel den Rand einer Fließe kaputt *ähm*  Nun weiß ichs...

Kostet nichts und das Kind ist sehr glücklich. So mag ich das :-) Natürlich hat er sich auch schon auf die Finger geschlagen... das tut weh. Es war aber nie besonders schlimm und ich denke, so lernt er den Umgang mit Werkzeug, da muss man eben aufpassen. Natürlich ist aber immer jemand mit dabei. Das ist so süß, wenn er minutenlang hoch konzentriert bei der Sache ist <3


Samstag, 11. Oktober 2014

Sonntagsfreuden: Neuanschaffung

Maria sammelt wie jeden Sonntag die Freuden der letzten Woche. Diesmal bin ich auch mit dabei und werfe einen Blick zurück auf die Woche...


Meine Sonntagsfreude ist eine Neuanschaffung, lange gewünscht und irgendwie sogar noch besser als gedacht. Schön zum Anschauen und gern bespielt vom kleinen Mann.


Momentan fällt es mir oft schwer, wirklich Neues zu kaufen. Lieber nehme ich gebrauchte Dinge, Dinge die andere nicht mehr brauchen. Aber dieser Baum war ein Herzenswunsch, seit über einem Jahr schleiche ich um ihn herum. Ja, nein, vielleicht? Brauche ich ihn wirklich? Deshalb habe ich beschlossen, ich sammle das Geld dafür auf besondere Weise und wenn ich es zusammen habe überlege ich nochmal gründlich und dann... Ja dann vielleicht. Nun war es soweit und ich bereue es nicht <3



Donnerstag, 9. Oktober 2014

Das leidige Thema: Plastik (1)

Schon seit längerem lese ich im Internet viel über Plastikverzicht, Konsumreduzierung und ähnliches. Spätestens seit dem Film "Plasic Planet" ist mir klar: Wir müssen was ändern! Weniger Plastik! Am Besten gar keines... Am Anfang dachte ich immer: Naja, so viel Plastik verwende ich bzw. meine Familie im Vergleich gar nicht... aber wenn man mal mit offenen Augen durch seine Wohnung geht, fallen einem doch SEHR viele unnötige Plastik-Teile auf.

Reduzieren - in kleinen Schritten
Seit einiger Zeit versuche ich diese Stück für Stück zu reduzieren, aber kaum hat man eine Baustelle abgeschlossen, tut sich die nächste auf, an die man vorher noch gar nicht gedacht hat. Blöd. Aber auch gut, immer wieder bekommt man neue Erkenntnisse. Ich möchte euch hier mal einen Einblick in die Ist-Situation geben bzw. zeigen, was ich schon verändert habe. Mein Weg. Meine Präferenzen. Ein stetiger Prozess und das Ende ist nochlange nicht in Sicht.


Zuerst wollte ich nur einen Post schreiben, aber ich merke doch, dass dieses Thema für mich sehr umfangreich ist. So habe ich mir überlegt, es werden mehrere Teile... Wieviele weiß ich nicht. Es ist eben ein langer Prozess... Die Küche ist unsere größte Baustelle, aber was ist mit Hygieneartikeln im Bad? Kinderspielzeug? Zuerst aber ein bisschen zur Theorie, bevor ich euch von meinen praktischen Erfahrungen berichte.

Plastikfreie Alternativen
Viele Plastiksachen sind ja tagtäglich hier im Gebrauch und erfüllen einen gewissen Zweck, deshalb mussten und müssen für mich plastikfreie Alternativen her. Da ich ungern alles neu kaufen wollte (manchmal habe ich das dann aber "gewungenermaßen" doch gemacht...), habe ich viel auf Flohmärken gestöbert, aber auch einfach improvisiert und Dinge zweckentfremdet. Beispielsweise kann man Lebensmittel auch gut in (Alt)Glas und Papier einfrieren, dafür braucht man keine Plastikpötte oder gar Tüten (danke Maria für den Tip). Oder man hebt kleinere Reste vom Mittagessen in Töpfen oder größeren (Alt)Gläsern auf, anstatt sie in Plastikpötte umzufüllen. Oder, oder, oder... Da spielt auch häufig das Selbermachen eine Rolle. Gemüse braucht keine Verpackung beim Einkaufen, während fertig gekochte Gemüsesuppe oder -pfanne eine Dose oder TK-Plastiktüte braucht. Nur kleine Beispiele, aber ich denke ihr versteht, was ich meine.

Ist das wirklich besser?
Während ich im Internet recherchiert habe, ist mir aber auch klar geworden, dass  auch Plastikalternativen nicht immer gut für die Umwelt sind, zum Beispiel Alufolie statt Plastikfolie. Die Produktion von Aluminium ist extrem aufwenig und schädlich. Das will ich nun auch nicht.
Es gibt und gab für mich so vieles zu beachten und immerwieder findet man neue Tips oder kommt auf andere Ideen, wie man Dinge ersetzen kann. Man lernt nie aus!

Plastik einfach entsorgen?
Plastik einfach in den Müll zu geben macht keinen Sinn, wie ich finde. Es kann in der Natur nur extrem schwer bzw. fast gar nicht zersetzt werden. Das heißt alles Plastik, das bis jetzt produziert wurde, ist noch da. Nichts ist wirklich weg. Das muss man sich mal vorstellen! Unglaublich...
Wegwerfen, obwohl es noch in Ordnung ist, scheidet für mich also als Option aus. Punkt. Ich versuche Dinge möglichst lange zu nutzen, warum sollte ich hier eine Ausnahme machen, besonders wenn der Müll nicht verrottet oder zerfällt? Das macht keinen Sinn.

Weitergeben - ja oder nein?
Lange habe ich überlegt, ob ich meine gebrauchten Plastiksachen verschenke bzw. verkaufe. Das ist zwar für mich einfach, aber dann hat der Beschenkte bzw. Käufer den Müll mit den Schadstoffen, damit tut man demjenigen ja nichts Gutes. Letztendlich habe ich mich aber dafür entschieden und zwar unter folgendem Aspekt: Derjenige hätte sich warscheinlich ein ähnliches/gleiches Produkt neu gekauft, wenn er es nicht (von mir) gebraucht bekommen hätte und das wäre dann ja doppelt schlecht. Nicht ideal dieser Weg, aber für mich das Beste so. Was also noch in Ordnung war und jemand anderes gebrauchen konnte, habe ich weggegeben bzw. ich bin dabei. Wie gesagt, ein Prozess ist das alles, ich wiederhole mich.

Irgendwo tauchen immer Tüten auf
Ich habe mich aber auch damit beschäftigt, was ich mit den nicht mehr benötigten Sachen machen sollte. Was niemand anderes haben möchte. Darunter fallen zum Beispiel Plastiktüten. Obwohl ich im Geschäft seit Jahren keine mehr mitnehme, gibt es doch erschreckend viele hier in meinem Haushalt. Andere bringen was zum Essen mit, die Tüte bleibt hier. Man bekommt was Ausgeliehenes zurück, in einer Tüte. Keine Ahnung wie das immer passiert, auf jeden Fall tauchen immerwieder neue auf. Zweckentfremden und weiterverwenden bis es gar nicht mehr geht, heißt für mich die Devise. Im Keller beispielsweise brauche ich öfter mal eine wasserdichte Verpackung. Was auch auf meiner to do-Liste steht ist das Tüten einschmelzen, wie man es bei Frau Liebe sehen kann. Oder einfach als Mülltüte weiterverwenden. Es gibt viele Wege.

Meine vier "Regeln"
Ich habe mir ein paar "Regeln" zur Umstellung auf plastikfreie Dinge festgesetzt, so wie es für mich am Besten ist, worauf ich achten will. Etwas Struktur in den Berg gebracht, der mich zu erschlagen drohte. Wo liegen meine Präferenzen? Alles auf einmal geht nicht, das war mir schnell klar. Dashalb habe ich überlegt, was am Wichtigsten für mich ist.

1. Plastik will ich zuerst an den Stellen reduzieren, an denen es mit Nahrung in Kontakt kommt und man so die (warscheinlich) größte Menge an Schadstoffe aufnimmt

2. Ich möchte versuchen "sinnloses" Plastik zu vermeiden, wo es nur geht. Warum sollten Tomaten doppelt und dreifach in Plastik eingepackt sein?

3. Ich möchte nicht alles an Plastik wegwerfen, sondern weitergeben oder an "weniger gefährlichen" Stellen wiederverwenden

4. Alle Neuanschaffungen sollten möglichst plastikfrei sein

Nunja, soviel zur Theorie. In der Praxis stößt man doch dann häufiger auf Grenzen, oder zumindest erscheint es einem so. Und mir ist in den letzten Monaten klar geworden: es ist ein Prozess und am Anfang ist nicht alles perfekt. Zumindest bei mir nicht. Über meinen Weg in Richtung plastikfrei will ich euch ein wenig berichten... im nächsten Teil...


Wie viel Plastik gibt es so bei euch? Was habt ihr umgestellt und wie? Wie steht ihr zu plastikfrei?

Samstag, 4. Oktober 2014

Herbstlicher Garten

Heute will ich euch mal mitnehmen auf einen Streifzug durch unseren Garten. Momentan dominiert hier der Garten schon sehr auf dem Blog, aber das soll nicht immer so sein. Es ist einfach so, dass wir grade jede der letzten Sonnenstrahlen genießen wollen und zu Arbeiten ist auch einiges zu tun.


Der Topinambur steht in voller Blüte und löst damit die Sonnenblumen ab, die jetzt schon leider verwelkt sind. Das ist das erste Jahr, dass ist es mal mit Topinambur probiere, dem Aussehen nach hat er definitiv schon überzeugt. Mal schauen, wie das geschmacklich aussieht.


Ein Apfelbaum ohne Äpfel, die hat er leider schon alle verloren. Die meisten Äpfel sind in unseren Bäuchen, einige zu Apfelmus verarbeitet und ein anderer Teil wartet im Keller gelagert auf unseren Hunger.


Arbeit, nichts als Arbeit, egal wo man hinguckt. Das ist jetzt eher die Baustelle vom Liebsten, obwohl der kleine Mann und ich durchaus bei Stapeln und anreichen helfen. Aber Spalten, ne danke.


Der Blick zum Nachbarn. Schön anzusehen, aber leider landet das Laub bei uns in der Einfahrt. Da hilft nur eins: kehren, kehren, kehren oder einfach liegenlassen und die am Rascheln beim Durchlaufen freuen


Schönes Detail unseres Apfelbaums. Der ist schon ganz schön alt und Flechtenüberwachsen. Aber solange er nicht umfällt, bleibt er uns erhalten.


Eine kleine Schencke auf der Suche nach einem Unterschlupf. Schnecken haben wir so unendlich viele in unserem Garten, das ist schon schwierig.


Nach getaner Arbeit wartet das Werkzeug darauf von uns wieder weggeräumt zu werden.


Montag, 29. September 2014

Urlaubsgrüße

Wir haben es uns eine Woche in den Bergen gut gehen lassen, auf einem Bauernhof. Ein Urlaub voll mit Eindrücken, mit Hach-Momenten, mit Glitzern in den Augen, mit Glück...
Sooooo schön!


Montag, 22. September 2014

Sammelleidenschaft Kastanien

Im Sommer haben wir mit dem Fahrrad viele Spielplätze in der Umgebung erkundet... Manche waren schön, manche nicht so. Ein ganz versteckter hat es mir besonders angetan, aber nicht etwa wegen der Geräte: Da standen sieben Kastanienbäume. Riesengroße. Da der Spielplatz ansonsten nicht viel zu bieten hatte, gingen wir wieder... Aber mir war klar, wir kommen wieder!

Herbstzeit ist Kastanienzeit

Jetzt war es also so weit. Dem kleinen Mann erklärte ich, wir gehen jetzt Kastanien sammeln und er war begeistert. Ab und an hatten wir unterwegs schon welche entdeckt und mitgenommen, aber nicht in größeren Mengen. Ich hatte schon ein wenig Panik, dass bestimmt alle von den Bäumen wüssten und wir keine mehr finden würden. Sehr unwarscheinlich, ich weiß. So zogen wir also los (blöderweise natürlich ohne Kamera)...


Ein Traum! Überall Kastanien, wirklich überall! Ich freute mich, der kleine Mann freute sich... wir konnten es gar nicht glauben. Kindheitserinnerungen wurden wach! Nach ungefähr einem Stoffsack voll hörten wir aber auf, einen Plan was wir mit so viel Kastanien machen sollten, hatte ich nämlich nicht. Egal.


Der kleine Mann baggert nun begeistert Kastanien von einem Korb zum nächsten. Und wieder zurück. Und kippt alle auf den Boden. Und sammelt sie wieder ein. Und wieder von vorn. Kinderglück!

Für was verwendet ihr die gesammelten Kastanien? Vor allem mit einem zweijährigem Kind?

Dienstag, 16. September 2014

Gärtnerstolz - Kartoffeln

Das erste Mal hatte ich dieses Jahr Kartoffeln angebaut. Im Frühjahr ging ich in meine Lieblingsgärtnerei und stand vor der riiiiesen Auswahl an Sorten und war schlicht überfordert. Was es alles zu beachten gab: Ertrag, Resistenzen, Standort, haste nicht gesehen. Hätte ich das vorher gewusst, dass ich da so viel Auswahl habe, hätte ich mich mal schlau gemacht. Nunja, zu spät. Ich entschied mich dann nach längerem Überlegen, aber ohne triftigen Grund, für "Jelly". Irgendwie von allem etwas... Mittelfeld.

Den Sommer über
Was soll ich sagen, die Pflanzen waren mikrig klein. Das lag sicherlich an unserem Boden, dem es an allem fehlt, und bestimmt auch an meiner Unkenntnis. Hm, was will man machen, dachte ich. Jetzt ist es eh zu spät. Ich betrachtete als immer meine Kartoffeln und weinte innerlich. Aber es war ja eigentlich nur ein Versuch. Aber trotzdem. Und überhaupt. Schade.
Irgendwann nach sah ich dann zwischen den Pflanzen eine Kartoffel aus der Erde gucken. Nanu? Da werden doch nicht trotzdem welche wachsen? Das wird bestimmt die einzige sein und die ist dann grün und nicht zu gebrauchen. Mal abwarten, aber bloß keine zu großen Hoffnungen machen, hieß meine Devise!

Ernte
Nachdem die Pflanzen dann verwelkt waren und ich bestimmt noch vier Wochen zu faul war nachzusehen vorschriftsmäßig noch ein wenig gewartet habe, war es dann endlich soweit: Alte Pflanzenreste raus und mögliche Kartoffeln ausgraben. Was soll ich sagen, ich habe doch irgendwie Augen gemacht... da waren wirklich Kartoffeln in der Erde. Viele. Also verhältnismäßig. Tadaaa:


Ungefähr 6 kg. Das hätte ich wirklich nicht erwartet, bei den Pflanzen. Gärterstolz - im kleinen.

Nächstes Jahr
Ich habe mir vorgenommen, mich nochmal mehr zu informieren. Und bei "Jelly" zu bleiben, wenn ich keinen triftigen Grund gegen sie finde. Sie schmeckt gut und das ist ja doch irgendwie die Hauptsache. Und ich möchte den Ertrag bzw. die Pflanzenanzahl ein wenig steigern, denn den Winter über sich von den eigenen Kartoffeln ernährern, das hat was. Selbstversorgertraum!


Kennt sich jemand von euch mit dem Kartoffelanbau aus? Gibt es eine andere Kartoffelsorte, die ihr mir empfehlen könnt? Oder meint ihr, Jelly ist eine gute Wahl?

Mittwoch, 10. September 2014

Meine Aronia-Stäucher und was daraus wird

Seit gut zwei Jahren habe ich drei Aronia-Sträucher im Garten und mag sie sehr. Die schwarzen Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, werden etwa im September reif und schmecken säuerlich-herb. Ich gebe zu, pur sind sie nicht ganz so mein Fall, aber vermischt mit anderen Früchten als Marmelade oder Likör schmecken sie super und färben alles (inkusive die Hände) schön rot.


Verwendung
Gepflückt habe ich rund ein Kilo, da waren noch mehr, ich war nur etwas faul, weil die Stäucher so eingewachsen waren ich habe aber welche für die Tiere drangelassen. Da ich dieses Jahr fast gar keine Marmelade oder Gelee gekocht habe, da wir noch sooo viel von den letzten Jahren übrig haben, gibt es Likör.
Hier im Vorratsschrank stehen aber auch noch Marmelden wie Apfel-Aronia, Pfirsich-Aronia und sogar Banane-Aronia (von meiner Schwiegermutter). Die ersten beiden Kombinationen kann ich empfehlen, letztes habe ich noch nicht getestet. Ich bin gespannt.


Aronia-Likör: Ganz einfach
Pflücken, waschen, entstilen und ab damit in ein großes Glas. Ich gebe immer Zucker und Schnaps (Obstler oder Korn) nach Bedarf dazu und schmecke dann am Ende ab. Wann genau das Ende ist, ist natürlich so ne Sache... letztes Jahr habe ich zu diesem Standard-Ansatz im Dezember angefangen alle möglichen Weihnachtsgewürze und noch mehr (braunen) Zucker dazuzugeben und immer wieder fleißig probiert ;-) Zimt, Vanille, Lebkuchengewürz... einfach alles was ich so gefunden habe. An Weihnachten habe ich es für fertig erklärt und es war superlecker. Mal schauen, ob das dieses Jahr genauso klappt... und bis dahin: immer schön regelmäßig schütteln nicht vergessen!


Habt ihr schonmal Aronia-Beeren probiert? Oder wachsen sogar auch welche in eurem Garten? Was macht ihr daraus? Mit welchen Früchten kombiniert ihr sie?

Montag, 8. September 2014

Samenrotation und selbstgemachte Samentütchen

In den Weiten des Internets habe ich eine super Sache entdeckt: die Samenrotation! Jeder sendet einige Samen an Marcel und er verteilt sie dann und sendet dir einen Umschlag mit neuen Samen zurück. Eine wirklich gute Idee wie ich finde, deswegen hatte ich mich schon vor einiger Zeit angemeldet.

Ich glaube jeder Gärtner und vor allem auch die Balkongärtner kennen das Thema, dass man Saatgut eingekauft hat und dann feststellt, dass man eigentlich viel zu viel Saatgut im Vergleich zu dem Platz hat, den man bepflanzen kann. Mir geht es genauso!

So beschreibt Marcel sein Anliegen und ja, mir geht es auch genauso. Ich probiere gerne neue Samen aus, aber obwohl ich einen kleinen Garten habe und nicht nur einen Balkon, ist mein Platz begrenzt.

Los gehts
Ich habe also meine Vorräte durchgeschaut und einiges ausgewählt: Möhren, Kohlrabi, Kapuzienerkresse, Petersilie, Bohnen, Rosmarin und noch einiges mehr. Möhren zum Beispiel habe ich so viele Samen hier, aber irgendwie wollen die bei meinem Boden nicht so richtig gedeihen. Bei Kohlrabi ist es ähnlich. Die Kapuzienerkresse ist selbstgesammelt von meinen Pflanzen. Rosmarinsamen hatte ich mal eine Tüte geschenkt bekommen, aber damit könnte ich bestimmt einen ganzen Laden ausstatten, wenn aus jedem Samen eine Pflanze wird... Das ist verrückt und braucht kein Mensch in den Massen. Aber mit wenigen Samen kann man ja durchaus was anfangen...



Samentüten
Da ich das Saatgut in kleinere Portionen aufteilen wollte, habe ich schnell ein paar Samentüten hergestellt. Meine Tüten sind ein kleines Upcycling-Projekt und supereinfach herzustellen. Ich braucht dazu bloß alte Zeitschriften, ein bisschen Packpapier und eine Nähmaschine. Aus den Zeitschriften habe ich schöne Bilder ausgeschnitten, etwas größer als später die Tüten werden sollen. Das Packpapier wir dann passend zu jedem Bild ausgeschnitten. Nun mit der Nähmaschine das Bild und das Papier an drei Seiten zusammennähen, beschriften und befüllen, und dann ganz verschließen. Wenn man die Ränder mit einer Zickzack-Schere zurechtschneitet, siehts noch schöner aus!

Anmeldeschluss ist der 31. Oktober, ihr könnt euch also auch noch anmelden! Habt ihr Lust?
Wie bewahrt ihr euer Saatgut auf, besonders das selbstgesammelte?

Donnerstag, 4. September 2014

Frisch auf den Teller (1)


Tomaten-Paprika-Salat mit Kapuzienerkresse (Blüte und Blätter) und Schnittlauch

... alles aus meinem Garten, ich bin solz!

Montag, 1. September 2014

Hallo ihr!
Ich bin Steffi, Mama von zwei kleinen Rabauken, Naturverliebt und Gartenverrückt.
Ich schreibe über unser Leben als Familie am Rande einer Großstadt und doch mitten im Grünen.
Über den Versuch, ein wenig umweltbewusster zu leben.
Über unseren Garten.
Über unseren Alltag und alles was dazu gehört.
Manchmal kurz, manchmal lang.
Alles bunt gemischt...
Herzlich willkommen!