Montag, 29. September 2014

Urlaubsgrüße

Wir haben es uns eine Woche in den Bergen gut gehen lassen, auf einem Bauernhof. Ein Urlaub voll mit Eindrücken, mit Hach-Momenten, mit Glitzern in den Augen, mit Glück...
Sooooo schön!


Montag, 22. September 2014

Sammelleidenschaft Kastanien

Im Sommer haben wir mit dem Fahrrad viele Spielplätze in der Umgebung erkundet... Manche waren schön, manche nicht so. Ein ganz versteckter hat es mir besonders angetan, aber nicht etwa wegen der Geräte: Da standen sieben Kastanienbäume. Riesengroße. Da der Spielplatz ansonsten nicht viel zu bieten hatte, gingen wir wieder... Aber mir war klar, wir kommen wieder!

Herbstzeit ist Kastanienzeit

Jetzt war es also so weit. Dem kleinen Mann erklärte ich, wir gehen jetzt Kastanien sammeln und er war begeistert. Ab und an hatten wir unterwegs schon welche entdeckt und mitgenommen, aber nicht in größeren Mengen. Ich hatte schon ein wenig Panik, dass bestimmt alle von den Bäumen wüssten und wir keine mehr finden würden. Sehr unwarscheinlich, ich weiß. So zogen wir also los (blöderweise natürlich ohne Kamera)...


Ein Traum! Überall Kastanien, wirklich überall! Ich freute mich, der kleine Mann freute sich... wir konnten es gar nicht glauben. Kindheitserinnerungen wurden wach! Nach ungefähr einem Stoffsack voll hörten wir aber auf, einen Plan was wir mit so viel Kastanien machen sollten, hatte ich nämlich nicht. Egal.


Der kleine Mann baggert nun begeistert Kastanien von einem Korb zum nächsten. Und wieder zurück. Und kippt alle auf den Boden. Und sammelt sie wieder ein. Und wieder von vorn. Kinderglück!

Für was verwendet ihr die gesammelten Kastanien? Vor allem mit einem zweijährigem Kind?

Dienstag, 16. September 2014

Gärtnerstolz - Kartoffeln

Das erste Mal hatte ich dieses Jahr Kartoffeln angebaut. Im Frühjahr ging ich in meine Lieblingsgärtnerei und stand vor der riiiiesen Auswahl an Sorten und war schlicht überfordert. Was es alles zu beachten gab: Ertrag, Resistenzen, Standort, haste nicht gesehen. Hätte ich das vorher gewusst, dass ich da so viel Auswahl habe, hätte ich mich mal schlau gemacht. Nunja, zu spät. Ich entschied mich dann nach längerem Überlegen, aber ohne triftigen Grund, für "Jelly". Irgendwie von allem etwas... Mittelfeld.

Den Sommer über
Was soll ich sagen, die Pflanzen waren mikrig klein. Das lag sicherlich an unserem Boden, dem es an allem fehlt, und bestimmt auch an meiner Unkenntnis. Hm, was will man machen, dachte ich. Jetzt ist es eh zu spät. Ich betrachtete als immer meine Kartoffeln und weinte innerlich. Aber es war ja eigentlich nur ein Versuch. Aber trotzdem. Und überhaupt. Schade.
Irgendwann nach sah ich dann zwischen den Pflanzen eine Kartoffel aus der Erde gucken. Nanu? Da werden doch nicht trotzdem welche wachsen? Das wird bestimmt die einzige sein und die ist dann grün und nicht zu gebrauchen. Mal abwarten, aber bloß keine zu großen Hoffnungen machen, hieß meine Devise!

Ernte
Nachdem die Pflanzen dann verwelkt waren und ich bestimmt noch vier Wochen zu faul war nachzusehen vorschriftsmäßig noch ein wenig gewartet habe, war es dann endlich soweit: Alte Pflanzenreste raus und mögliche Kartoffeln ausgraben. Was soll ich sagen, ich habe doch irgendwie Augen gemacht... da waren wirklich Kartoffeln in der Erde. Viele. Also verhältnismäßig. Tadaaa:


Ungefähr 6 kg. Das hätte ich wirklich nicht erwartet, bei den Pflanzen. Gärterstolz - im kleinen.

Nächstes Jahr
Ich habe mir vorgenommen, mich nochmal mehr zu informieren. Und bei "Jelly" zu bleiben, wenn ich keinen triftigen Grund gegen sie finde. Sie schmeckt gut und das ist ja doch irgendwie die Hauptsache. Und ich möchte den Ertrag bzw. die Pflanzenanzahl ein wenig steigern, denn den Winter über sich von den eigenen Kartoffeln ernährern, das hat was. Selbstversorgertraum!


Kennt sich jemand von euch mit dem Kartoffelanbau aus? Gibt es eine andere Kartoffelsorte, die ihr mir empfehlen könnt? Oder meint ihr, Jelly ist eine gute Wahl?

Mittwoch, 10. September 2014

Meine Aronia-Stäucher und was daraus wird

Seit gut zwei Jahren habe ich drei Aronia-Sträucher im Garten und mag sie sehr. Die schwarzen Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, werden etwa im September reif und schmecken säuerlich-herb. Ich gebe zu, pur sind sie nicht ganz so mein Fall, aber vermischt mit anderen Früchten als Marmelade oder Likör schmecken sie super und färben alles (inkusive die Hände) schön rot.


Verwendung
Gepflückt habe ich rund ein Kilo, da waren noch mehr, ich war nur etwas faul, weil die Stäucher so eingewachsen waren ich habe aber welche für die Tiere drangelassen. Da ich dieses Jahr fast gar keine Marmelade oder Gelee gekocht habe, da wir noch sooo viel von den letzten Jahren übrig haben, gibt es Likör.
Hier im Vorratsschrank stehen aber auch noch Marmelden wie Apfel-Aronia, Pfirsich-Aronia und sogar Banane-Aronia (von meiner Schwiegermutter). Die ersten beiden Kombinationen kann ich empfehlen, letztes habe ich noch nicht getestet. Ich bin gespannt.


Aronia-Likör: Ganz einfach
Pflücken, waschen, entstilen und ab damit in ein großes Glas. Ich gebe immer Zucker und Schnaps (Obstler oder Korn) nach Bedarf dazu und schmecke dann am Ende ab. Wann genau das Ende ist, ist natürlich so ne Sache... letztes Jahr habe ich zu diesem Standard-Ansatz im Dezember angefangen alle möglichen Weihnachtsgewürze und noch mehr (braunen) Zucker dazuzugeben und immer wieder fleißig probiert ;-) Zimt, Vanille, Lebkuchengewürz... einfach alles was ich so gefunden habe. An Weihnachten habe ich es für fertig erklärt und es war superlecker. Mal schauen, ob das dieses Jahr genauso klappt... und bis dahin: immer schön regelmäßig schütteln nicht vergessen!


Habt ihr schonmal Aronia-Beeren probiert? Oder wachsen sogar auch welche in eurem Garten? Was macht ihr daraus? Mit welchen Früchten kombiniert ihr sie?

Montag, 8. September 2014

Samenrotation und selbstgemachte Samentütchen

In den Weiten des Internets habe ich eine super Sache entdeckt: die Samenrotation! Jeder sendet einige Samen an Marcel und er verteilt sie dann und sendet dir einen Umschlag mit neuen Samen zurück. Eine wirklich gute Idee wie ich finde, deswegen hatte ich mich schon vor einiger Zeit angemeldet.

Ich glaube jeder Gärtner und vor allem auch die Balkongärtner kennen das Thema, dass man Saatgut eingekauft hat und dann feststellt, dass man eigentlich viel zu viel Saatgut im Vergleich zu dem Platz hat, den man bepflanzen kann. Mir geht es genauso!

So beschreibt Marcel sein Anliegen und ja, mir geht es auch genauso. Ich probiere gerne neue Samen aus, aber obwohl ich einen kleinen Garten habe und nicht nur einen Balkon, ist mein Platz begrenzt.

Los gehts
Ich habe also meine Vorräte durchgeschaut und einiges ausgewählt: Möhren, Kohlrabi, Kapuzienerkresse, Petersilie, Bohnen, Rosmarin und noch einiges mehr. Möhren zum Beispiel habe ich so viele Samen hier, aber irgendwie wollen die bei meinem Boden nicht so richtig gedeihen. Bei Kohlrabi ist es ähnlich. Die Kapuzienerkresse ist selbstgesammelt von meinen Pflanzen. Rosmarinsamen hatte ich mal eine Tüte geschenkt bekommen, aber damit könnte ich bestimmt einen ganzen Laden ausstatten, wenn aus jedem Samen eine Pflanze wird... Das ist verrückt und braucht kein Mensch in den Massen. Aber mit wenigen Samen kann man ja durchaus was anfangen...



Samentüten
Da ich das Saatgut in kleinere Portionen aufteilen wollte, habe ich schnell ein paar Samentüten hergestellt. Meine Tüten sind ein kleines Upcycling-Projekt und supereinfach herzustellen. Ich braucht dazu bloß alte Zeitschriften, ein bisschen Packpapier und eine Nähmaschine. Aus den Zeitschriften habe ich schöne Bilder ausgeschnitten, etwas größer als später die Tüten werden sollen. Das Packpapier wir dann passend zu jedem Bild ausgeschnitten. Nun mit der Nähmaschine das Bild und das Papier an drei Seiten zusammennähen, beschriften und befüllen, und dann ganz verschließen. Wenn man die Ränder mit einer Zickzack-Schere zurechtschneitet, siehts noch schöner aus!

Anmeldeschluss ist der 31. Oktober, ihr könnt euch also auch noch anmelden! Habt ihr Lust?
Wie bewahrt ihr euer Saatgut auf, besonders das selbstgesammelte?

Donnerstag, 4. September 2014

Frisch auf den Teller (1)


Tomaten-Paprika-Salat mit Kapuzienerkresse (Blüte und Blätter) und Schnittlauch

... alles aus meinem Garten, ich bin solz!

Montag, 1. September 2014

Hallo ihr!
Ich bin Steffi, Mama von zwei kleinen Rabauken, Naturverliebt und Gartenverrückt.
Ich schreibe über unser Leben als Familie am Rande einer Großstadt und doch mitten im Grünen.
Über den Versuch, ein wenig umweltbewusster zu leben.
Über unseren Garten.
Über unseren Alltag und alles was dazu gehört.
Manchmal kurz, manchmal lang.
Alles bunt gemischt...
Herzlich willkommen!