Montag, 27. Oktober 2014

Regenbogenwetter



Momentan genießen wir hier das Wetter. Perfektes Regenbogenwetter. Sonne und Regen gleichzeitig, im Wechsel, und das immer wieder. Das ergibt einen Regenbogen. Der kleine Mann ist davon sehr fasziniert... das ist aber auch wirklich sooo schön <3


Samstag, 25. Oktober 2014

Familienauszeit

Hier war es wieder etwas ruhiger, wir waren unterwegs. Neben den gefühlten eintausend Pfützen, die der kleine Mann erkundet hat, haben wir ganz viel Familie besucht und wir waren auf einem Ziegenhof. Mit viel leckerem Ziegenkäse, so lecker. Ein paar wunderbare Tage Auszeit genießen.


Samstag, 18. Oktober 2014

Sonntagsfreuden: Glückskind

Maria sammelt wie jeden Sonntag die Freuden der letzten Woche. Diesmal bin ich auch wieder mit dabei und werfe einen Blick zurück auf die Woche...


Gleich bei zwei Verlosungen hatte ich in der letzten Zeit das Glück zu gewinnen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Von Subs habe ich das Halstuch bekommen und eine wunderbare Postkarte lag auch mit dabei. So eine wollte ich schon lange haben, deshalb hängt sie jetzt bei uns im Flur, schön gerahmt. Bei Zora habe ich einen Taschengarten gewonnen, wunderbare Blumensamen zum Pflanzen fürs nächste Jahr. Vielen Dank euch zwei, ihr habt mir die letzte Woche(n) sehr versüßt <3



Donnerstag, 16. Oktober 2014

Kapuzinerkresse


Ich liebe Kapuzinerkresse! Zum einen ist sie total schön anzusehen, zum andern schmeckt sie klasse. In meinem Garten wächst an unterschiedlichen Stellen die Kresse, sie bringt immer einen Farbtupfer und man kann so im Vorbeigehen mal eine Blüte naschen... Eine wunderbare Bereicherung!


LäuseEin Teil meiner Kapuzinerkresse-Pflanzen hat - wie eigentlich jedes Jahr - Läuse. Bis jetzt fand ich das hauptsächlich ärgerlich und nervig und habe das nicht weiter beachtet. Der kleine Mann findet das aber sehr interessant, lauter schwarze Punkte. Und so haben wir zusammen mal noch etwas genauer geguckt und nicht nur Läuse, sondern auch Ameisen beobachtet.


Saatgut sammeln
Worüber ich mich aber auch immer wieder freue, sind die Samen. Wenn man einmal Kapuzinerkresse im Garten hat, braucht man nie wieder Samen kaufen, das ist super praktisch. Entweder man lässt die Samen einfach abfallen und im neuen Jahr wächst dann an der gleichen Stelle wieder eine Pflanze oder man sammelt es eben ein. Reif sind die Samen, wenn sie ganz leicht abzumachen gehen. Ich trockne immer einige Samen, so kann ich sie im nächsten Jahr an andere Orte pflanzen oder auch an Freunde weitergeben.


Momentan genießen wir hier die schönen Herbst-Sonnenstrahlen und ich habe sie versucht mal passenderweise an der Kapuzinerkresse die Sonne einzufangen. Schöne Glitzer-Momente hier.


Mögt ihr Kapuzinerkresse auch so gerne? Ich habe schon häufiger gelesen, dass man neben den Blättern und Blüten auch die Samen als Kapern-Ersatz essen kann... Habt ihr das schonmal probiert?

Montag, 13. Oktober 2014

Hammer und Nagel


Der kleine Mann liebt Werkzeug. Immer wenn sein Papa (oder auch der Opa) einen Hammer, eine Akkuschrauber oder was auch immer benutzt, ist der kleine Mann nicht weit. Er staunt, erzählt und will natürlich auch was "selba machn". Schon seit längerm nimmt er sich immer, wenn wir in den Garten gehen, einen Gummihammer aus der Werkstatt und "repaiert" alles. Die Schaukel, das Tomatenhaus, den Zaun. Dabei ist der Hammer durchaus nicht nur ein Hammer, gerne wird er kurzerhand zum "Akkuu-Srauba" umfunktioniert. Was so ein Hammer alles kann, sie würden staunen.


Ich frage mich, warum wir nicht schon früher auf die Idee gekommen sind... Der kleine Mann darf nämlich jetzt auch noch besser "helfen": In ein Resttück Holz haben wir einige unterschiedlich große Nägel halb reingeschlagen und jetzt darf er weitermachen. Es empfiehlt sich übrigens auf die Länge der Nägel zu achten, denn das Spiel animiert durchaus auch  Erwachsene zum Hämmern, wenn der kleine Mann grade mal keine Lust mehr hat... und schwubs, haut ein Nagel den Rand einer Fließe kaputt *ähm*  Nun weiß ichs...

Kostet nichts und das Kind ist sehr glücklich. So mag ich das :-) Natürlich hat er sich auch schon auf die Finger geschlagen... das tut weh. Es war aber nie besonders schlimm und ich denke, so lernt er den Umgang mit Werkzeug, da muss man eben aufpassen. Natürlich ist aber immer jemand mit dabei. Das ist so süß, wenn er minutenlang hoch konzentriert bei der Sache ist <3


Samstag, 11. Oktober 2014

Sonntagsfreuden: Neuanschaffung

Maria sammelt wie jeden Sonntag die Freuden der letzten Woche. Diesmal bin ich auch mit dabei und werfe einen Blick zurück auf die Woche...


Meine Sonntagsfreude ist eine Neuanschaffung, lange gewünscht und irgendwie sogar noch besser als gedacht. Schön zum Anschauen und gern bespielt vom kleinen Mann.


Momentan fällt es mir oft schwer, wirklich Neues zu kaufen. Lieber nehme ich gebrauchte Dinge, Dinge die andere nicht mehr brauchen. Aber dieser Baum war ein Herzenswunsch, seit über einem Jahr schleiche ich um ihn herum. Ja, nein, vielleicht? Brauche ich ihn wirklich? Deshalb habe ich beschlossen, ich sammle das Geld dafür auf besondere Weise und wenn ich es zusammen habe überlege ich nochmal gründlich und dann... Ja dann vielleicht. Nun war es soweit und ich bereue es nicht <3



Donnerstag, 9. Oktober 2014

Das leidige Thema: Plastik (1)

Schon seit längerem lese ich im Internet viel über Plastikverzicht, Konsumreduzierung und ähnliches. Spätestens seit dem Film "Plasic Planet" ist mir klar: Wir müssen was ändern! Weniger Plastik! Am Besten gar keines... Am Anfang dachte ich immer: Naja, so viel Plastik verwende ich bzw. meine Familie im Vergleich gar nicht... aber wenn man mal mit offenen Augen durch seine Wohnung geht, fallen einem doch SEHR viele unnötige Plastik-Teile auf.

Reduzieren - in kleinen Schritten
Seit einiger Zeit versuche ich diese Stück für Stück zu reduzieren, aber kaum hat man eine Baustelle abgeschlossen, tut sich die nächste auf, an die man vorher noch gar nicht gedacht hat. Blöd. Aber auch gut, immer wieder bekommt man neue Erkenntnisse. Ich möchte euch hier mal einen Einblick in die Ist-Situation geben bzw. zeigen, was ich schon verändert habe. Mein Weg. Meine Präferenzen. Ein stetiger Prozess und das Ende ist nochlange nicht in Sicht.


Zuerst wollte ich nur einen Post schreiben, aber ich merke doch, dass dieses Thema für mich sehr umfangreich ist. So habe ich mir überlegt, es werden mehrere Teile... Wieviele weiß ich nicht. Es ist eben ein langer Prozess... Die Küche ist unsere größte Baustelle, aber was ist mit Hygieneartikeln im Bad? Kinderspielzeug? Zuerst aber ein bisschen zur Theorie, bevor ich euch von meinen praktischen Erfahrungen berichte.

Plastikfreie Alternativen
Viele Plastiksachen sind ja tagtäglich hier im Gebrauch und erfüllen einen gewissen Zweck, deshalb mussten und müssen für mich plastikfreie Alternativen her. Da ich ungern alles neu kaufen wollte (manchmal habe ich das dann aber "gewungenermaßen" doch gemacht...), habe ich viel auf Flohmärken gestöbert, aber auch einfach improvisiert und Dinge zweckentfremdet. Beispielsweise kann man Lebensmittel auch gut in (Alt)Glas und Papier einfrieren, dafür braucht man keine Plastikpötte oder gar Tüten (danke Maria für den Tip). Oder man hebt kleinere Reste vom Mittagessen in Töpfen oder größeren (Alt)Gläsern auf, anstatt sie in Plastikpötte umzufüllen. Oder, oder, oder... Da spielt auch häufig das Selbermachen eine Rolle. Gemüse braucht keine Verpackung beim Einkaufen, während fertig gekochte Gemüsesuppe oder -pfanne eine Dose oder TK-Plastiktüte braucht. Nur kleine Beispiele, aber ich denke ihr versteht, was ich meine.

Ist das wirklich besser?
Während ich im Internet recherchiert habe, ist mir aber auch klar geworden, dass  auch Plastikalternativen nicht immer gut für die Umwelt sind, zum Beispiel Alufolie statt Plastikfolie. Die Produktion von Aluminium ist extrem aufwenig und schädlich. Das will ich nun auch nicht.
Es gibt und gab für mich so vieles zu beachten und immerwieder findet man neue Tips oder kommt auf andere Ideen, wie man Dinge ersetzen kann. Man lernt nie aus!

Plastik einfach entsorgen?
Plastik einfach in den Müll zu geben macht keinen Sinn, wie ich finde. Es kann in der Natur nur extrem schwer bzw. fast gar nicht zersetzt werden. Das heißt alles Plastik, das bis jetzt produziert wurde, ist noch da. Nichts ist wirklich weg. Das muss man sich mal vorstellen! Unglaublich...
Wegwerfen, obwohl es noch in Ordnung ist, scheidet für mich also als Option aus. Punkt. Ich versuche Dinge möglichst lange zu nutzen, warum sollte ich hier eine Ausnahme machen, besonders wenn der Müll nicht verrottet oder zerfällt? Das macht keinen Sinn.

Weitergeben - ja oder nein?
Lange habe ich überlegt, ob ich meine gebrauchten Plastiksachen verschenke bzw. verkaufe. Das ist zwar für mich einfach, aber dann hat der Beschenkte bzw. Käufer den Müll mit den Schadstoffen, damit tut man demjenigen ja nichts Gutes. Letztendlich habe ich mich aber dafür entschieden und zwar unter folgendem Aspekt: Derjenige hätte sich warscheinlich ein ähnliches/gleiches Produkt neu gekauft, wenn er es nicht (von mir) gebraucht bekommen hätte und das wäre dann ja doppelt schlecht. Nicht ideal dieser Weg, aber für mich das Beste so. Was also noch in Ordnung war und jemand anderes gebrauchen konnte, habe ich weggegeben bzw. ich bin dabei. Wie gesagt, ein Prozess ist das alles, ich wiederhole mich.

Irgendwo tauchen immer Tüten auf
Ich habe mich aber auch damit beschäftigt, was ich mit den nicht mehr benötigten Sachen machen sollte. Was niemand anderes haben möchte. Darunter fallen zum Beispiel Plastiktüten. Obwohl ich im Geschäft seit Jahren keine mehr mitnehme, gibt es doch erschreckend viele hier in meinem Haushalt. Andere bringen was zum Essen mit, die Tüte bleibt hier. Man bekommt was Ausgeliehenes zurück, in einer Tüte. Keine Ahnung wie das immer passiert, auf jeden Fall tauchen immerwieder neue auf. Zweckentfremden und weiterverwenden bis es gar nicht mehr geht, heißt für mich die Devise. Im Keller beispielsweise brauche ich öfter mal eine wasserdichte Verpackung. Was auch auf meiner to do-Liste steht ist das Tüten einschmelzen, wie man es bei Frau Liebe sehen kann. Oder einfach als Mülltüte weiterverwenden. Es gibt viele Wege.

Meine vier "Regeln"
Ich habe mir ein paar "Regeln" zur Umstellung auf plastikfreie Dinge festgesetzt, so wie es für mich am Besten ist, worauf ich achten will. Etwas Struktur in den Berg gebracht, der mich zu erschlagen drohte. Wo liegen meine Präferenzen? Alles auf einmal geht nicht, das war mir schnell klar. Dashalb habe ich überlegt, was am Wichtigsten für mich ist.

1. Plastik will ich zuerst an den Stellen reduzieren, an denen es mit Nahrung in Kontakt kommt und man so die (warscheinlich) größte Menge an Schadstoffe aufnimmt

2. Ich möchte versuchen "sinnloses" Plastik zu vermeiden, wo es nur geht. Warum sollten Tomaten doppelt und dreifach in Plastik eingepackt sein?

3. Ich möchte nicht alles an Plastik wegwerfen, sondern weitergeben oder an "weniger gefährlichen" Stellen wiederverwenden

4. Alle Neuanschaffungen sollten möglichst plastikfrei sein

Nunja, soviel zur Theorie. In der Praxis stößt man doch dann häufiger auf Grenzen, oder zumindest erscheint es einem so. Und mir ist in den letzten Monaten klar geworden: es ist ein Prozess und am Anfang ist nicht alles perfekt. Zumindest bei mir nicht. Über meinen Weg in Richtung plastikfrei will ich euch ein wenig berichten... im nächsten Teil...


Wie viel Plastik gibt es so bei euch? Was habt ihr umgestellt und wie? Wie steht ihr zu plastikfrei?

Samstag, 4. Oktober 2014

Herbstlicher Garten

Heute will ich euch mal mitnehmen auf einen Streifzug durch unseren Garten. Momentan dominiert hier der Garten schon sehr auf dem Blog, aber das soll nicht immer so sein. Es ist einfach so, dass wir grade jede der letzten Sonnenstrahlen genießen wollen und zu Arbeiten ist auch einiges zu tun.


Der Topinambur steht in voller Blüte und löst damit die Sonnenblumen ab, die jetzt schon leider verwelkt sind. Das ist das erste Jahr, dass ist es mal mit Topinambur probiere, dem Aussehen nach hat er definitiv schon überzeugt. Mal schauen, wie das geschmacklich aussieht.


Ein Apfelbaum ohne Äpfel, die hat er leider schon alle verloren. Die meisten Äpfel sind in unseren Bäuchen, einige zu Apfelmus verarbeitet und ein anderer Teil wartet im Keller gelagert auf unseren Hunger.


Arbeit, nichts als Arbeit, egal wo man hinguckt. Das ist jetzt eher die Baustelle vom Liebsten, obwohl der kleine Mann und ich durchaus bei Stapeln und anreichen helfen. Aber Spalten, ne danke.


Der Blick zum Nachbarn. Schön anzusehen, aber leider landet das Laub bei uns in der Einfahrt. Da hilft nur eins: kehren, kehren, kehren oder einfach liegenlassen und die am Rascheln beim Durchlaufen freuen


Schönes Detail unseres Apfelbaums. Der ist schon ganz schön alt und Flechtenüberwachsen. Aber solange er nicht umfällt, bleibt er uns erhalten.


Eine kleine Schencke auf der Suche nach einem Unterschlupf. Schnecken haben wir so unendlich viele in unserem Garten, das ist schon schwierig.


Nach getaner Arbeit wartet das Werkzeug darauf von uns wieder weggeräumt zu werden.