Samstag, 25. Juli 2015

plastic free july - Käse verpackungsfrei

Die Aktion des plastikfreien Juli habe ich letztes Jahr schon ein wenig mitverfolgt und auch dieses Jahr findet er wieder statt: Plastic free july! Es geht darum im Juli (oder auch nur eine Woche oder einen Tag oder wie lang man eben möchte) auf Einweg-Plastik zu verzichten, besonders auf die vier Hauptkomponenten: Tüten, Coffee to go – Becher, Strohhalme und Plastikflaschen.


Herrausforderung
Ich mag Erfahrungsberichte zu solchen Aktionen immer sehr gerne, geben sie doch viele kleine Anregungen, was man wie ersetzen könnte und sie regen zum Nachdenken an. Kaffeebecher und Plastikflaschen sind beispielsweise für mich überhaupt kein Problem "wegzulassen", also das verwende ich eh nahezu nie. Bei Strohhalmen ist es schon ein bisschen schwieriger (der kleine Mann liebt sie), und bei Plastiktüten als Mülltüten fällt es mir teilweise sehr schwer. Jetzt ist der Juli schon fast rum, aber ich möchte trotzdem noch ein paar Zeilen zu dieser Aktion schreiben, besonders zum Verpackungsmüll.

Unser Plastikmüll
Wenn ich unseren Plastikmüll betrachte, dann besteht er hauptsächlich aus Verpackungen von Käse und Müsli. Beides wird hier sehr viel gegessen, beides macht viel Müll. Früher war es noch viel viel mehr, aber durch unsere Biokiste hat sich schon viel reduziert und auch dadurch, dass wir Milchprodukte und Säfte in Pfandflaschen und -gläsern kaufen. Manchmal bin ich froh, dass sich das schon so sehr verbessert hat, manchmal denke ich aber, da geht noch mehr.



Einkaufen auf dem Markt - Verpackungsfrei!
Jetzt habe ich das Einkaufen auf dem Markt für mich entdeckt. Früher war ich ab und an mal auf dem Markt bei uns in der Stadt, der ist zwar wirklich schön groß, aber dahin zu kommen ist von uns am Stadtrand eine halbe Weltreise - gefühlt zumindest. Die Nachbarstadt hat aber auch einen ganz kleinen Markt immer donnerstags und da kann man in etwa einer halben Stunde hinlaufen. Das habe ich jetzt mal getestet und war sehr positiv überrascht! Es gibt einen wunderbaren Bio-Stand mit Käse und Milchprodukten von einem Hof nicht allzuweit entfernt. Es war kein Problem ein Stück Käse in meine Edelstahl-Box gepackt zu bekommen, da habe ich mich sehr gefreut. Und neben den klassischen Milchprodukten im Glas (Milch, Joghurt, Sahne) haben sie auch Quark (und Kefir) in Gläsern! Das ist wirklich klasse und hatte ich vorher noch nirgendwo gesehen.


Außerdem war da noch ein Stand mit griechichen Spezialitäten, also Oliven, diversen Cremes, Feta-Käse und anderem. Auch da war es überhaupt kein Problem meine Box zu nehmen anstatt einem Plastikschälchen! Das hat mich so gefreut, da werde ich sicherlich auch öfters einkaufen gehen. Käse ohne Verpackung - Perfekt!

Der Beitag wandert auch zur Linkparty von Maria über den plastik free july - danke fürs Sammeln :-)

Samstag, 18. Juli 2015

Graziela-Liebe - Flohmarktfund


Ich stehe ja total auf das Design von Graziela aus den 70ern <3 Zwar werden die Sachen mittlerweile wieder neu verkauft, aber wenn man auf dem Flohmarkt einen alten Schatz findet, dann freut mich das immer besonders! Diesmal habe ich Kinderbettwäsche gefunden und gleich zwei Stück. Groooooße Liebe hier!


Achja, ich bin jetzt auch unter die Instagram-Nutzer gegangen... wenn ihr Lust habt, könnt ihr mal drüben vorbeigucken, da freue ich mich. Zu sehen gibts ein paar Schnappschüsse aus dem Alltag und was mir grade so vor die (Handy-)Linse kommt.

Sonntag, 12. Juli 2015

Sommerfreuden (5)

Sommerfreuden...
das Abendessen aus dem Garten holen <3 und die unperfekten Stellen bewundern: "Mama, was hat die Gurke da?"


Mittwoch, 8. Juli 2015

kleines Update: Brauch es auf-Challenge

Die Brauch es auf-Challenge ist ja im vollen Gange - hier gehts zu meinem ersten Beitrag. Es geht darum, sich aus seinen Lebensmittelvorräten einige Dinge rauszusuchen, die ansonsten warscheinlich noch Monate dort liegen würden und am Ende vielleicht nicht mehr genießbar sind, und sie innerhalb von zwei Wochen aufzubrauchen. Seitdem ersten Beitrag hat sich schon ein bisschen was getan hier, deshalb wollte ich euch ein kleines Update geben.

Bei mir auf der Liste standen folgende Lebensmittel, die ich bald verbrauchen möchte:

Pralinen: die haben wir uns schon schmecken lassen, alle weg :-)

Mikrowellen-Popcorn: das steht noch hier, ich denke aber, das wird bald gegessen

Kokosraspel: Mein größtes Problem. Ich habe jetzt immerhin schon mal ein Rezept gefunden, das ich gerne probieren möchte: Kokos-Nuss-Riegel. Aber die ganze Packung brauche ich dafür nicht... da muss ich mir noch was einfallen lassen!

2 x Gelierzucker: Ich habe mir ja vorgenommen, dieses Jahr noch Holunderbeeren-Marmelade zu kochen. Das ist zwar innerhalb der zwei Wochen nicht machbar, aber grade haben wir nichts geeignetes im Garten (und ich habe wenig Zeit für sowas) - steht also noch aus!

gehobelte Mandeln: Sind über dem Joghurt gelandet - war lecker :-)

Berglinsen: daraus habe ich bei der Hitze einen sommerlichen Linsensalat gemacht mit Paprika und Tomaten und ein wenig Feta - war superlecker!

Rosinen: ein paar weniger sind es schon geworden, aber da ist immernoch was was übrig. Die Essen wir einfach so als Snack.


Erstmal noch vielen Dank an Svenja für die Idee und das Organisieren! Guckt mal bei ihr vorbei, sie hat eine schöne Liste gemacht, wer alles seine Lebensmittel aufbraucht. Ich bin gespannt, ob wir alles schaffen oder was genau übrigbleibt...

Montag, 6. Juli 2015

Freitag, 3. Juli 2015

Brauch es auf-Challenge

Letzte Woche hat Svenja zur Brauch es auf-Challenge aufgerufen und ich habe nun beschlossen, mich auch noch anzuschließen. Es geht darum, sich aus seinen Lebensmittelvorräten einige Dinge rauszusuchen, die ansonsten warscheinlich noch Monate dort liegen würden und am Ende vielleicht nicht mehr genießbar sind, und sie innerhalb von zwei Wochen aufzubrauchen. Diese Art von Lebensmittelverschwendung gilt es zu verhindern. Da ich eh mal wieder durch unsere Vorräte gucken wollte, passt die Challenge wunderbar!

Wir haben hier relativ viel Vorräte, aber eben hauptsächlich von Dingen, die wir regelmäßig essen. Ich mag es überhaupt nicht, wenn ich weiß, dass nichts essbares mehr da ist und ich erst umständlich einkaufen gehen muss. Daher haben wir unsere (haltbaren) Grundnahrungsmittel eigentlich immer im Haus. Diese werden auch regelmäßig aufgebraucht, da haben wir (für uns) ein ziemlich gutes System entwickelt.

Anders sieht es mit "außergewöhnlichen" Lebensmitteln aus, also Dingen, die man mal für ein Essen braucht, aber nicht regelmäßig verwendet. So was gibts hier leider auch und das ist ein Problem. Beim Durchgucken unserer Speisekammer habe ich folgende Dinge gefunden, die dort schon länger liegen und dringender mal wegmüssten...


Pralinen (MHD im Juli): Reste vom Geburtstag - das ist das geringste Problem :-) Aufgegessen!

Mikrowellen-Popcorn (schon länger abgelaufen, aber was soll daran schlecht sein?): das kommt aus einer Kauflaune heraus, noch eine Packung von drei ist übrig. Wird sicherlich aufgebraucht als Abendknabberei.

Kokosraspel (MHD im August): Tja, keine Ahnung was ich damit mache, irgendwelche Ideen? Die hatte ich für Kokosmakronen zu Weihnachten gekauft und dann doch nicht gebacken... da muss ich mir mal was überlegen...

2 x Gelierzucker (MHD Ende des Jahres): Der ist noch aus den letzten Jahren, als ich häufig mal spontan Marmelade gekocht habe. Momentan komme ich da aber grade so gar nicht zu... ich habe mir jetzt vorgenommen, dieses Jahr noch Holunderbeeren-Marmelade zu kochen. Das ist zwar innerhalb der zwei Wochen nicht machbar, aber grade haben wir nichts geeignetes im Garten (und ich habe wenig Zeit für sowas).

gehobelte Mandeln, Minirest: Auch noch von einer weihnachtlichen Backaktion. Ich frage mich, warum ich so ein Minirest aufgehoben habe und ihn nicht gleich damals mitverbraucht habe... der kommt mal übers Joghurt. Aufgegessen!

Berglinsen (Anfang 2014 schon abgelaufen, aber ich denke mal, die sind noch gut): Rote Linsen verwende ich regelmäßig, aber diese irgendwie nicht (wie man auch am MHD sieht - eieiei). Ich habe grade mal ein bisschen gegooglet und ich denke, die werden zu einem Linsensalat verarbeitet.
 Aufgegessen!

Rosinen: auch noch übrig vom Weihnachts-Backen. Die wird mein Sohn sicher einfach so essen, der mag Rosinen gerne. Ich ja eher nicht so.

Ich aktualisiere die Liste regelmäßig und bin mal gespannt, was am Ende immernoch übrig ist. Ein Hinweis übrigens noch, weil ichs wichtig finde: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum! Bevor man ein Lebensmittel wegwirft, immer prüfen, ob es nicht doch noch genießbar ist.

Wie macht ihr das mit euren Vorräten? Und habt ihr einen Tip, was man mit so viel Kokosflocken machen kann?

Mittwoch, 1. Juli 2015

Puppen-Mitmacherei - 1 -

Bei der wunderbaren Caro gibt es wieder ein Sew-Along für eine (Waldorf-) Puppe. Vor zwei Jahren gab es eine solche Aktion auch schon - so lange ist das schon her? - und ich war damals mit Begeisterung dabei. Ich habe eine Puppe für meinen kleinen Mann genäht, die heute noch jede Nacht bei ihm im Bett mit schläft (mit der er allerdings sehr selten spielt). Da ja nun mein zweiter Sohn auf der Welt ist, ist die Gelegenheit passend für ihn auch eine solche Puppe zu nähen.


Heute beim ersten Treffen geht es um die Ideensammlung. Da mein alter Blog, auf dem ich damals die Aktion dokumentiert habe, nicht mehr online ist, dachte ich, ich schreibe nochmal einen Rückblick auf die letzte Aktion.

...vor zwei Jahren...

Anleitung
Ich habe das Buch "Spielzeug von Eltern selbst gemacht", da ist eine (grobe) Anleitung drinne und daran habe ich mich etwas langgehangelt. Ansonsten habe ich mich auf Tipps bzw. Anleitungen im Internet bezogen. Das war alles also eher improvisiert hier, ohne Ebook oder so :-) Ich hatte davor weder eine solche Puppe genäht, geschweige denn einen Kurs dazu besucht, es war also Lerning by doing. Und da diese Puppe nun zwei Jahre her ist - und ich seitdem nichts vergleichbares genäht habe - wird auch diesmal Improvisation alles sein :-)

Material
Ich hatte mir Puppentrikot bei Wollknoll gekauft, davon ist zum Glück auch noch ausreichend übrig.  Als Füllung hatte ich (etwas untraditionell) normale (Kissen-)Füllwatte verwenden, ich wollte das die Puppe einfach waschbar ist. Bei einem so kleinen Mann ist mir das wichtig und das werde ich auch diesmal wieder so machen.
Für die Haare hatte ich eine schöne Idee bei Jademond entdeckt: Wollfilz. Das gefällt mir zwar rückblickend nicht mehr ganz so gut, aber es ist doch sehr praktisch.

Es begann damals...

... mit dem Kopf, bei dem ich ziemlich geflucht habe :-) Jaja, improvisieren kann durchaus schwierig sein. Dafür, dass ich zwischenzeitlich nicht das Gefühl hatte, das das je was wird, bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden... ich habe ein ca. 20x20 cm großes Trikot-Stück mit Füllwatte zu einem Kopf geformt, so wie es in dem Buch beschrieben stand... dann den Kopf mit Garn geformt und mit einem Trikotstück überzogen.


Mit den Kopfnähten war ich nicht wirklich zufrieden, aber die verschwinden letztlich alle unter den Haaren/Mütze. Und noch etwas stand schnell fest: Meine Puppe wird ein Halstuch tragen, denn der Hals gefällt mir von hinten auch so gar nicht.
Aber alles in allem bin ich recht zufrieden mit meinem Kopf, auch wenn das alles sehr mäckelig klingt :-)

Der Körper


Das nächste Mal würde ich die Arme in den Körper nähen, nicht andersherum, damit man diese Naht in Brusthöhe nicht hat... ich hab das in meiner "Vorlage" sorum verstanden, macht aber im nachhinein wenig Sinn, finde ich. Nochmal auftrennen, dazu fehlt mir aber definitiv die Geduld und Lust. Dann ist es eben so. Da kommen ja auch Klamotten drüber, die man nicht allzu oft wechselt, denk ich :-)
Und die Beine sind etwas ungleich lang (sieht auf dem Foto aber schlimmer aus als in Natura)... ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin zufrieden :-)


Und so sah bzw. sieht das Ganze dann fertig aus. Darf ich vorstellen: Schorsch (oder auch einfach "die Puppe" von meinem Sohn genannt). Die Mütze hat meine Mutter gestrickt, der Rest der Klamotten ist von mir frei Schnauze genäht.


Ein Karo-Hemd in braun-weiß und eine beige Hose... bei den Klamotten habe ich es einfach, aber "männlich" gehalten. Ich großen und ganzen bin ich recht zufrieden mit der Puppe, auch wenn es kaum grade Nähte gibt und eigentlich alles improvisiert war - ist eben ein Einzelstück :-)


Ich hab mich so gefreut über diese Aktion, ansonsten hätte ich mich niemals an "so was" rangewagt... ein großes Dankeschön an Caro fürs Organisieren!

Deshalb bin ich auch dieses Mal wieder mit dabei (Edit: Leider hab ichs doch nicht geschafft... aber vielleicht das nächste Mal?), auch wenn es sicher bei mir ähnlich chaotisch und unperfekt wird wie beim letzten Mal. Aber ich finde das eine schöne Idee als Weihnachtsgeschenk für meinen zweiten Sohn - und mit Weihnachtsgeschenken kann man ja bekanntlich nie früh genug starten :-)

Ich denke meine jetztige Puppe wird der ersten recht ähnlich werden. Die Klamotten werden sicher anders (man soll sie ja auch unterscheiden können), aber der Körper wird nach der gleichen Vorlage genäht werden. Der einzige Punkt, wo ich noch überlege, sind die Haare (und ein eventuelle Mütze). Mal schauen, wie ich das löse...

Ich bin sehr gespannt auf die anderen Puppen und werde dann mal wieder stöbern gehen... Seit ihr auch (wieder) dabei?