Montag, 25. Januar 2016

Weihnachtsbaum-Upcycling: Der Quirl


Darf ich vorstellen: mein neuer Quirl - selbstgeschnitzt!

In den letzten Jahren hab ich ihn schon oft gesehen: den Quirl aus einer Weihnachtsbaumspitze (unter anderem hier). Ich hatte es sogar schonmal gewagt, aber nie richtig beendet... dieses Mal hatte ich es mir aber fest vorgenommen und auch geschafft!




So einfach gehts!
Weihnachtsbaum-Spitze mit einer Gartenschere zurechtschneiden - Rinde wegschnitzen - mit Schleifpapier bearbeiten - Einölen - Ferig! Ein wunderbares Projekt für zwischendurch, das mir viel Spaß bereitet hat :-)


Wofür braucht man das nun?
Man kann ihn wunderbar nutzen zum Verquirlen von Eiern oder auch um eine Mehlschwitze zu machen. Wir haben ihn auch schon in der Praxis getestet, es gab Tassenkuchen aus der Mikrowelle. Der Große war begeistert dabei und findet den Quirl auch klasse, genau wie ich <3


Und weils so schön passt, wandert das ganze zur Linkparty EiNaB. Die Beiträge jeden Monat kann ich euch immerwieder nur ans Herz legen, die sind echt klasse!

Montag, 18. Januar 2016

Chaosfreies Kinderzimmer - Anfänge und erste Erfolge

Ich hatte mir ja fest vorgenommen mich mehr mit der Ordnung im Kinderzimmer zu beschäftigen und das hat die letzte Woche auch gut funktioniert. Passend dazu gibt es bei Birgit eine wunderbare Challenge, sehr lesenswerte Beiträge! Wir haben also zusammen (also der Große und ich) ein wenig ausgemistet und versucht dem Chaos Herr zu werden. Über unseren Weg möchte ich euch heute ein wenig berichten.


Gar nicht so viele Spielsachen? Oder doch?
Wir haben das Glück, dass wir (relativ gesehen) gar nicht so viele Spielsachen haben. Also klar, immernoch viel. Viel zu viel. Manchmal ist man aber bei Anderen zu Besuch und dann bin ich doch froh über unsere Menge. Ich versuche sehr, auf unsere Familie Einfluss zu nehmen, wenn wieder ein Geburtstag/Weihnachten/Ostern ansteht. Das klappt leider nur so suboptimal, aber immerhin. Grade jetzt an Weihnachten hatte ich ich doch sehr geärgert, denn eigentlich hatten wir abgemacht, dass er von (fast) allen etwas Großes zusammen geschenkt bekommt: ein Fahrrad. Doch jeder hatte noch eine "Kleinigkeit" dazugepackt und natürlich auch Süßkram. Der Große war sehr verwirrt und überfordert, denn eigentlich kam ja alles vom Christkind und nicht von Oma und co. Aber das ist eine andere Geschichte und darauf habe ich auch gelernt für nächstes dieses Jahr.


Offene Körbe - alles gut sichtbar!
Zurück zum Thema. Das Spielzeug des Großen liegt bei uns ausschließlich in offenen Körben in einem offenen Regal, wie das auch Birgit emfiehlt. Das habe ich zum Glück eigentlich schon immer so gehandhabt, da ich das recht früh mal bei den Eltern vom Mars gesehen hatte (sehr lesenswerter Blog!) und es mir sehr sinnvoll erscheint. Bis jetzt habe ich auch nur gute Erfahrungen damit gemacht, der Große weiß dann auch immer in der Theorie, wo was hingehört. Ein weiterer Vorteil ist, dass man gezwungen wird Ordung zu halten. Wir werfen alles in eine Kiste/Schrank/Schublade und machen sie zu - das gibt es nicht.

Problemzone: Kleinteile und Aufräumen
Trotzdem gibt es natürlich Problemzonen bei uns. Vorallem kleine (Plastik-)Teile und Schrauben sammeln sich immerwieder an. Diese landen dann meist in seiner Werkzeugkiste - ein unübersichtliches Durcheinander. Außerdem fällt es mir/uns schwer, die bespielten Dinge immer gleich wegzuräumen. Da gibt es eindeutig verbesserungsbedarf. Dabei hilft es sehr, wenn alles seinen festen Platz im Kinderzimmer hat. Das merkt man immer sehr, wie ich finde, nach solchen schenkintensiven Phasen wie Weihnachten. Alles liegt irgendwo rum, bis man sich die Mühe macht einen festen Platz zu suchen.

Ausmisten - Zusammen statt heimlich
Als der Große noch klein war, habe ich immer Spielsachen ungefragt weggeräumt, wenn er nicht mehr damit gespielt hat oder es nicht mehr altersgerecht war. Mittlerweile mache ich das aber anders, denn ich finde, er kann dazu jetzt auch Entscheidungen treffen. Ich miste also mit ihm zusammen aus und das klappt zum Glück sehr gut! Ich weiß, jedes Kind ist anders, dafür gibt es kein Patentrezept. Bigit beschreibt ein Kistensystem, das ich mir auch gut vorstellen könnte. Bei uns klappt es momentan aber am Besten, wenn ich in sehr kleinen Schritten vorgehe. Ich warte den richtigen Moment ab, also wenn er recht entspannt, zufrieden, nicht müde und ausgeglichen ist. Dann frage ich so nebenbei, ob er eigentlich mit diesem oder jenem noch spielt. Sagt er nein (was oft der Fall ist), dann frage ich, ob ich die Sachen in den Keller räumen darf und wir packen sie in eine Kiste. So haben wir diese Woche eine ganze Kiste voll runtergeräumt. Ich versicherte ihm dabei, dass wir die Dinge gerne wieder hoch holen könnten, wenn er es sich anders überlegt hat. Spätestens dann, wenn der kleine Bruder in das richtige Alter kommt.


Tablettpflicht?
Eine sehr gute Idee von Birgit finde ich auch die Tablettpflicht für machen Spielsachen, vorallem solche mit Kleinteilen. Bis jetzt gibt es hier so etwas noch nicht, aber ich denke ich werde mir bei Gelegenheit mal ein Tablett zulegen. Das klingt sehr gut, finde ich!

Montag, 11. Januar 2016

Chaosfreies Kinderzimmer - schön wärs :-)

Im Kinderzimmer bin ich - vor allem gedanklich - gerade am umräumen.

Bis jetzt ist es ja eigentlich ausschließlich das Zimmer vom Großen. Da schläft er zumindest einen kleinen Teil der Nacht und da sollte eigentlich auch sein Spielzeug einen festen Platz haben. Tatsächlich ist es aber so, dass viele Dinge auch dauerhaft im Wohnzimmer liegen ohne dort einen richtigen Platz zu haben. Das stört mich mal weniger, mal mehr. Grade irgendwie schon. Und zusätzlich sind da ja noch die (zum Glück sehr wenigen) Spielsachen vom kleinen Mann. Momentan im Wohnzimmer (da ist er ja auch meistens), aber auch überall sonst, wo es eben bespielt wurde. Da würde ich gerne etwas mehr Struktur reinbringen und deutlich ausmisten.

Challenge!
Passend dazu hat Birgit eine "chaosfreies Kinderzimmer"-Challenge gestartet. Das klingt sehr gut, da bin ich doch gerne mit dabei. Die nächsten vier Wochen werde ich mich also noch ein bisschen intensiver mit dem Kinderzimmer beschäftigen - und dessen Problemzonen.

Reduzieren - wie weit?
Vor ein paar Wochen bin ich über den Blog Spielzeugfreies Kinderzimmer gestolpert und bin sehr begeistert von dem Projekt. In dieser Form wäre das zwar sicherlich irgendwie nicht ganz so umsetzbar hier, aber eine wirklich klasse Idee :-) Ich würde auf alle Fälle unsere Spielzeugmenge etwas reduzieren, damit es übersichtlicher wird!

Die ersten Schritte
Letzte Woche hatten wir schonmal angefangen Bücher auszusortieren und das hat super geklappt! Ich durfte ungefähr 1/3 davon vorrübergehend in den Keller räumen, alles Bücher, die nicht mehr altersgerecht sind. Deshalb habe ich ja ein bisschen die Hoffnung, dass ich ach noch ein paar andere Dinge wegräumen darf, mit denen er gar nicht mehr spielt. Wir werden sehen...

Samstag, 2. Januar 2016

Ein Rückblick und ein Ausblick

Zuerst einmal, ein frohes neues Jahr euch allen. Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und habt auch Weihnachten im Kreis eurer Lieben schön verbracht.


Schön wars, das letzte Jahr. Zu Beginn haben wir allen von dem kleinen Wunder im Bauch berichtet und ihm dann beim Wachsen zugesehen. In der Schwangerschaft hatte ich oft Lust zum Selbermachen und so ist zum Beispiel Seife, eine Upcycling-Kinderküche, eine Hexagon-Tasche, ein Jeans-Patchwork-Kissen, eine Lenkradtasche und auch einiges an Marmelade entstanden. Außerdem haben wir viel Zeit im (Gemüse-)Garten verbracht. Im Sommer war es dann soweit und so genießen wir momentan unseren Alltag hier zu viert. Ich hab mir Gedanken gemacht zum Plastik und auch weiterhin viel in unserem Haushalt entrümpelt. Zum Jahresende habe ich dann nochmal bewusst auf Konsum verzichtet und die Zeit mehr offline verbracht.


Fürs nächste Jahr habe ich mir vorgenommen so weiter zu machen. Mal schauen, vielleicht schaffe ich es ja euch hier ein bisschen mehr davon zu erzählen. Vielleicht aber auch nicht, je nach dem wie es passt. Ich mag es aber gerne, wenn ich eine Dokumentation davon habe und mich so nochmal zurückerinnern kann. Das ist interessant und aufschlussreich. Wie viel man sonst wohl vergisst...

Das Jahr 2016 wird sicher schön, aber auch anstrendend, ich bin gespannt!