Donnerstag, 29. September 2016

Der Garten im September


Obwohl es nicht allzuviel Neues gibt, will ich jetzt doch immer den Garten im Jahresverlauf hier festhalten. Nun also der September, der Herbst ist da.


Es gibt hier momentan so viele Äpfel, da kommt man mit dem Aufessen und Verarbeiten gar nicht hinterher. Das ist so schön und ich genieße das sehr <3 Ich fürchte unser Apfelbaum wird nicht mehr allzu lange durchhalten... wer weiß also ob es nächstes Jahr noch genauso viele Äpfel gibt?


Der Topinambur blüht mittlerweile und auch die Phacelia hat doch noch angefangen zu blühen. Mit Letzterem hatte ich gar nicht mehr gerechnet, das hatte ich ja nur so als Gründüngung ausgesät, eigentlich auch fast zu spät. Und doch ist ein Teil der Pflanzen richtig schön gewachsen. 


Die Planungen für ein neues Projekt laufen grade auf Hochtouren: unser Hochbeet. Wenn alles gut läuft, wollen wir Mitte Oktober mit dem Bauen anfangen und bis dahin ist noch viel zu tun. Welche Steine sollen es sein oder doch Holz? Wir groß genau soll es werden? Ich freue mich schon so :-)

Dienstag, 20. September 2016

Baumperlen-Liebe

Das erste Mal bewusst von Baumperlen hatte ich im Frühjahr bei Ella gelesen und war sofort verliebt. Die sehen sooo schön aus! Da muss ich umbedingt die Augen offen halten, dachte ich bei mir. Gesagt, getan.

Baumperlen

Im Urlaub auf Bornholm habe ich an einem einzigen Baum gleich richtig viele gefunden. Und das auf meiner Hand sind nur die, die ohne irgendein Hilfsmittel abgingen. Da waren noch so viel mehr. So schöne Urlaubserinnerungen, die jetzt hier liegen und auf Weiterverarbeitung warten.

I see faces :-) Baumperlen

Entstehung
Doch wie entstehen sie eigentlich? Ich habe mal gehört, dass es alte Verletzungen sind, die vom Baum geheilt wurden. Sie werden umschlossen und die schönen "Knubbel" entstehen. Wunderbar zu sehen, was ein Baum so alles kann!

noch mehr Baumperlen

Jetzt bin ich am Überlegen, was ich daraus machen... Vielleicht eine Kette? Hm. Habt ihr eine Idee?

Montag, 12. September 2016

12 von 12 im September

Ich möchte euch an meinem Alltag ein wenig teilhaben lassen und deshalb gibt es hier ab und an 12 Bilder meines Tages, immer aufgenommen am 12. des Monats. Mehr findet ihr wie immer bei Caro.

Heute ist ein Spätsommer-Montag mit gutem Wetter, Ernte im Garten und schönen Oma-Momenten! Viel Spaß euch <3
Nachdem wir gefrühstückt und den großen Bruder in den Kindergarten gebracht haben, spielen wir immer erst mal ausführlich eine Runde


denn schnell nebenbei für die letztens gesammelten Samen kleine Tütchen gebastelt aus Gemälden vom Großen <3


Das bisschen Haushalt wird natürlich auch erledigt. Montag ist Staubsaug- und Waschtag


Dabei hab ich bemerkt, das ich die Windelwäsche vom Freitag noch gar nicht gemacht habe... jetzt aber schnell, bevor die von heute trocken werden


Und noch das Apfelmus, das ich gestern abend gekocht habe, eingefroren


Erstmal Mittag! Herbstliche Kürbissuppe obwohl das Wetter sich noch sehr sommerlich anfühlt


Den Kleinen bei seinen tapsigen Schritten beobachtet <3


Den Großen vom Kindergarten abgeholt und raus gehts in den Garten. Kleiner Nachmittagssnack


Planschen


Montag ist Omatag, deshalb auch viel Quatsch mit der Oma gemacht


währenddessen habe ich Äpfel augelesen. Wunderbar <3


Bis zum Abendbrot haben wir noch draußen gespielt


Jetzt liegen beide im Bett und ich genieße noch ein bisschen die Ruhe :-)


Wie war euer Tag?

Donnerstag, 8. September 2016

Experiment: Bokashi-Eimer

Was ist denn das? Irgendwas neumodisches aus Japan, das keiner braucht?
Ich hatte von Bokashi zwar schon mal gehört, aber mich bis vor etwa zwei Monaten noch nie damit beschäftigt. Warum auch? Das klang mir alles zu kompliziert und ich erkannte keinen Nutzen für mich. Doch das hat sich geändert, als ich mich mehr damit beschäftigt habe! Denn eigentlich ist alles ganz einfach und sinnvoll!

"Zutaten" zum Bau eines Bokashi-Eimers

Was ist das eigentlich? Und warum?
Ein Bokashi-Eimer ist ein Küchen-Komposter, der den Biomüll durch Fermentation zersetzt. Das hat den Vorteil, dass es viel schneller geht als ein normaler Kompost-Haufen und auch weniger Platz braucht. Klingt doch gut, oder?

Und wie funktioniert das nun?
Man braucht dazu lediglich so einen Eimer (besser zwei) und die Mikrooragnismen. Es gibt sie als so eine Art Pulver zu kaufen oder man kauft es in flüssiger Form (EMA), so habe ich das gemacht. Dann heißt es nur noch Biomüll sammeln, in den Eimer, EMA drüber sprühen und abdecken.Und das jeden Tag. Wenn der Eimer voll ist, lässt man ihn am besten noch ewta zwei bis drei Wochen (warm) stehen. Anschließend hat man eine Vorstufe von Komposterde, die jetzt noch am Besten vier bis sechs Wochen im Garten vergräbt. Und fertig ist der Turbo-Kompost. So die Theorie.

Der Bau
Wir haben mittlerweile zwei Eimer hier, die wir ganz einfach selbst gebaut haben. Eine gute Anleitung findet ihr bei smarticular. Im Prinzip habe ich alles so gemacht wie beschrieben, mit einer Ergänzung: Wie in den Kommentaren des Artikels erwähnt, braucht man zusätzlich zum Eimer-Deckel noch einen luftdichten Abschluss direkt über dem Biomüll. Dieser ist bei mir eine Plastikmülltüte mit Sand gefüllt. Das alles ging wirklich sehr einfach und der Große hat auch begeistert mitgeholfen!

Der Große hilft beim Bauen
Unsere ersten Erfahrungen
Bis der Eimer, der bei uns im Keller steht, voll war, hat es ungefähr 5 Wochen gedauert. Dann habe ich ihn drei Wochen ruhen lassen, bevor ich ihn ausgeleert habe. Mit Erde gemischt ist er nun in einem Schnellkomposter im Garten. Den hatte ich eh ausgeleert letztens und das ging schneller als vergraben. Jetzt bin ich gespannt, ob wir sehr bald gute Komposterde haben :-)

Skeptisch?
Erst war ich skeptisch damit, weil ich dachte wozu das Ganze, wenn man auch einfach alles auf den normalen Komposthaufen machen kann. Dann muss ich nichts extra kaufen. Aber das Problem in unserem Garten ist, dass der Kompost leider leider leider überhaupt gar nicht gepflegt wurde bis jetzt. Ich denke also, frühstens in zwei Jahren haben wir "normale" Komposterde. Und die Zwischenzeit kann ich gut mit Bokashi überbrücken. So der Plan.

Habt ihr Erfahrungen damit? Oder meint ihr eher, das ist total überflüssig?