Mittwoch, 31. Mai 2017

Resteküche: Radieschenblätter-Suppe


Ich mag keine Reste beim Kochen übrig haben, die ich in den (Bio-) Müll werfen muss.

Das mochte ich noch nie und das hat sich auch nicht geändert. Momentan beschenkt uns unser Garten mit vielen Radieschen, die wir hier meist einfach so knabbern oder im Salat essen, wunderbar. Aber es stört mich sehr, dass ich die Blätter weg werfen muss, obwohl sie ja auch essbar sind. Manche essen sie im Salat, das mag ich aber leider von der Konsistenz her nicht so. Jetzt habe ich aber die perfekte Verwendung für mich gefunden: Radieschenblätter-Suppe!

Was brauchst du dazu?
Diese Suppe ist schnell zu kochen und man kann wunderbar alles mögliche verwenden, das man noch da hat und eh weg müsste. Die Hauptzutaten sind neben den Blättern der Radieschen die Kartoffeln und etwas Gemüsebrühe. Letzteres kann man natürlich einfach als (selbstgemachtes) Pulver nehmen, oder man kocht sich eine wunderbare Brühe aus den (Schäl-)Resten von Suppengemüse.

Jetzt kommt noch alles dazu, was weg muss: Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Pastinaken, Lauch oder Sellerie. Oder eben irgendwas anderes aus deinem Kühlschrank. Bei mir schmeckt die Suppe jedes mal anders und das finde ich klasse!

So gehts
Jetzt das ganze Gemüse kleinschnibbeln, eventuell kurz andünsten und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Das ganze koche ich so ca. 20 Minuten, je nach dem wie klein ich das Gemüse geschnitten habe ;-) Jetzt noch pürieren und fertig ist die Suppe!


Topping
Zur Deko und auch einfach weils lecker ist, streue ich meist noch kleine Radieschen-Stücke über die Suppe. Außerdem hatte ich letztens selbstgemachtes Pesto aus Bärlauch und Brennessel übrig, das habe ich dazu gegeben. Einfach köstlich!

Habt ihr die Suppe auch schonmal probiert oder noch andere Tipps zur Verwendung von Radieschenblättern?

Weil es so wunderbar passt, verlinke ich das Rezept zu Maria von widerstandistzweckmäßig und ihrer Linkparty "Resteküche". Schaut mal vorbei, da gibt es so viele tolle Rezepte!

Kommentare:

  1. Hallo!

    Was für eine geniale Idee! Ich glaube das könnte man wirklich mit vielen Gemüseblättern machen, die man üblicherweise weg wirft. Karottengrün und Kohlrabi fallen mir spontan ein.

    Eine wirklich gute Anregung für meine Linkparty! Danke!

    lg
    Maria

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    1. Hallo Maria,
      ja, das kann ich mir gut vorstellen, das funktioniert bestimmt auch damit! Rote Bete Blätter würden bestimmt auch noch gehen.
      Dankeschön für deinen lieben Kommentar!
      Viele liebe Grüße,
      Steffi

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